Schweigeminute in Trier: Uni trauert um getöteten Studenten
- Am 15. Juli gegen 9.55 Uhr hatten Zeugen der Polizei einen Verletzten gemeldet. (Archivbild)
- Foto: Harald Tittel/dpa
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Trier. Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen 22 Jahre alten Studenten ist die Trauer an der Universität Trier groß. In Trier kamen am Donnerstag um 12 Uhr nach Angaben der Hochschule etwa 1.000 Menschen zu einer Schweigeminute zusammen.
Auf der sogenannten Forumsplatte der Universität lag zudem ein Kondolenzbuch aus. Dort trug sich unter anderem Oberbürgermeister Wolfram Leibe ein. Am Tatort waren Blumen und Kerzen niedergelegt.
Ermittlungen nach Angriff in Trier laufen weiter
Der 22-Jährige war am Mittwoch, 15. Juli, auf offener Straße von einem Gleichaltrigen angegriffen worden. Nach Polizeiangaben wurde dabei auch ein Messer eingesetzt. Das Opfer wurde noch reanimiert, starb aber später.
Ein tatverdächtiger Afghane wurde festgenommen. Zu den Hintergründen der Tat machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Nach Angaben der Polizei werden unter anderem Zeugenaussagen ausgewertet.
Universität Trier spricht von tiefer Erschütterung
Zu der Gedenkminute hatte die Universität eingeladen, weil das Opfer Student der Hochschule war. Auf der Internetseite erklärte die Universität, ein solches Ereignis erschüttere die Gemeinschaft zutiefst. Der Verlust eines jungen Menschen reiße eine schmerzliche Lücke und mache fassungslos.
Die Startseite des Internetauftritts der Hochschule war schwarz gehalten. Dort stand der Satz „Die Universitätsgemeinschaft trauert.“ dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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