Rätsel nach Fabrik-Unglück in Runkel: Warum mussten drei Männer sterben?

Warum starben drei Männer auf dem Gelände einer Lederfabrik in Runkel? Obduktionen sollen diese Frage klären. (Archivbild) | Foto: Sascha Ditscher/dpa
  • Warum starben drei Männer auf dem Gelände einer Lederfabrik in Runkel? Obduktionen sollen diese Frage klären. (Archivbild)
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Runkel. Nach dem tödlichen Arbeitsunfall mit drei Toten in einer Lederfabrik in Runkel sollen Obduktionen nun Klarheit über die genaue Todesursache bringen. Die Untersuchungen sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft Limburg für Dienstagabend, 21. April, vorgesehen.

Bei dem Unglück waren drei Mitarbeiter des Betriebs ums Leben gekommen. Zwei weitere Männer wurden lebensgefährlich verletzt. Ihr Gesundheitszustand gilt weiterhin als kritisch.

Der Unfall hatte sich am Donnerstag, 16. April, auf dem Gelände der Lederfabrik ereignet. Einsatzkräfte retteten die Männer aus einer Grube auf dem Firmengelände. Die beiden Verletzten wurden anschließend in Krankenhäuser gebracht.

Noch viele Fragen zum Unfallhergang

Nach ersten Erkenntnissen der Behörden könnte es in der Grube zu einer Kohlenmonoxidvergiftung gekommen sein. Bestätigt ist diese Ursache bislang jedoch nicht.

Unter den Verletzten befindet sich nach bisherigen Informationen ein weiterer Mitarbeiter der Lederfabrik sowie ein Beschäftigter einer Rohrreinigungsfirma aus Montabaur in Rheinland Pfalz.

Warum sich die Männer in der Grube aufhielten und wie genau es zu dem Unglück kam, ist weiterhin unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in sogenannten Todesermittlungsverfahren und prüft derzeit alle Umstände.

Die Nachricht vom Unglück hatte in der rund 9500 Einwohner großen Stadt große Betroffenheit ausgelöst. Am Freitagabend, 17. April, kamen zahlreiche Menschen zu einem Trauergottesdienst zusammen und gedachten der Toten und Verletzten. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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