Polizeieinsatz im Freibad Obersulm nach Streit um Rauchverbot
- Rauchverbot in Schwimmbad führt zu Handgemenge. (Symbolfoto)
- Foto: Bernd Weißbrod/dpa
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Obersulm. Ein Streit über das neue Rauchverbot hat in einem Freibad einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Am Samstag, 20. Juni, musste die Polizei in Obersulm im Kreis Heilbronn eingreifen, nachdem ein Badegast sich weigerte, seine Zigarette auszumachen.
Nach Angaben der Polizei wollte ein 47 Jahre alter Mann trotz Verbots weiter rauchen. Eine Bademeisterin verwies ihn deshalb des Bades. Der Mann reagierte aggressiv, bedrohte und beleidigte die Mitarbeiterin. Mehrere Streifenwagen rückten an. Die Beamten legten dem Mann schließlich Handschellen an.
Handgemenge mit mehreren Beteiligten
Während des Einsatzes kam es laut Polizei zu einem Handgemenge. Mehrere weitere Personen mischten sich ein und gingen auf die Einsatzkräfte zu. Dabei wurden eine Polizistin und ein 23 Jahre alter Mann leicht verletzt.
Auch ein 24-Jähriger ignorierte wiederholte Warnungen der Polizei und näherte sich immer wieder den Beamten. Auch ihm wurden Handschellen angelegt. Beide Männer wurden vorläufig festgenommen. Sie kamen später wieder auf freien Fuß.
Strengere Regeln für Rauchen im Südwesten
Hintergrund des Streits ist eine Verschärfung des Nichtraucherschutzes in Baden Württemberg. Seit Anfang des Monats gelten zusätzliche Rauchverbote an Orten, an denen sich viele Kinder und Jugendliche aufhalten.
Dazu zählen unter anderem:
- Spielplätze
- Freibäder
- Freizeitparks
Die Regeln gelten nicht nur für klassische Zigaretten. Auch E Zigaretten, Vapes und Shishas fallen unter das Gesetz. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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