Nacht-Rettung auf Mondspitze: Frau aus Baden-Württemberg saß fest
- Die Frau trug Straßen- statt Bergschuhe. (Symbolbild)
- Foto: Matthias Röder/dpa
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Vorarlberg. Ein nächtlicher Bergrettungseinsatz zeigt, wie schnell eine Tour ohne passende Ausrüstung riskant werden kann: Auf der Mondspitze in Vorarlberg ist eine 29 Jahre alte Wanderin aus Baden-Württemberg in der Nacht zum 12. Juli von Einsatzkräften vom Gipfel geholt worden.
Nach Angaben der Polizei war die Frau auf den knapp 2000 Meter hohen Berg gestiegen und hatte dort den Sonnenuntergang abgewartet. Nach Einbruch der Dunkelheit kam sie jedoch nicht mehr weiter, weil sie keine Lampe dabeihatte. Gegen 22.30 Uhr setzte sie einen Notruf ab.
Retter finden die Frau am Gipfelkreuz
Bergretter machten sich auf den Weg und erreichten die Mondspitze kurz vor Mitternacht. Sie fanden die 29-Jährige am Gipfelkreuz. Nach Polizeiangaben trug sie Straßenschuhe und eine kurze Hose. Verletzt war sie nicht. Die Frau wurde zu Fuß und mit einem Einsatzfahrzeug in Sicherheit gebracht.
Tourismusverband empfiehlt feste Schuhe und warme Kleidung
Nach Polizeiangaben war die Frau aus Deutschland mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist und hatte erst am Nachmittag mit ihrer rund sechsstündigen Wanderung begonnen. Der örtliche Tourismusverband stuft die Tour auf die Mondspitze als mittelschwer ein und empfiehlt auf seiner Internetseite unter anderem folgende Ausrüstung:
- feste Schuhe
- warme Kleidung
- ausreichende Planung für den Abstieg bei Dunkelheit
Der Fall zeigt, dass auch im Sommer in den Bergen Zeitplanung und Ausrüstung entscheidend sind. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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