Millionenbetrug in Stuttgart: Frau verliert Geld über Krypto-Plattform
- Eine Frau ist Opfer von Anlagebetrügern geworden. (Symbolbild)
- Foto: Marius Becker/dpa/dpa-tmn
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Stuttgart. Krypto-Betrug im Internet kann enorme Summen kosten. In Stuttgart hat eine 61 Jahre alte Frau nach Angaben der Polizei mehr als eine Million Euro an Betrüger verloren.
Die Frau suchte online nach Möglichkeiten, Geld anzulegen. Dabei stieß sie auf eine angebliche Trading Plattform. Nach der Registrierung meldeten sich Unbekannte bei ihr und gaben sich als Börsenmakler aus. Sie versprachen hohe Gewinne.
Zwischen August und Mai tätigte die 61-Jährige laut Polizei immer wieder angebliche Investitionen und Kryptowährungs-Transaktionen. Erst später kamen ihr Zweifel. Daraufhin wandte sie sich an die Polizei. Weitere Details zu dem Fall wurden zunächst nicht genannt.
Betrugsmasche Cybertrading Fraud
Die Polizei beobachtet seit einiger Zeit vermehrt Fälle von sogenanntem Cybertrading Fraud. Dabei locken Kriminelle ihre Opfer mit angeblich lukrativen Investitionen im Internet. Häufig geht es um Kryptowährungen.
Typisch für die Betrugsmasche ist ein wiederkehrendes Vorgehen:
- Interessenten stoßen online auf eine vermeintliche Handelsplattform.
- Anschließend melden sich angebliche Broker telefonisch oder per Nachricht.
- Zu Beginn wird eine kleine Einzahlung verlangt, oft etwa 250 Euro.
- Anfangs werden scheinbare Gewinne angezeigt oder kleine Beträge ausgezahlt.
- Die Täter drängen später zu immer höheren Einzahlungen.
Wenn Betroffene ihr Geld zurückfordern wollen, sind die Plattformen oder Kontaktpersonen häufig plötzlich nicht mehr erreichbar. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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