Messerattacke in Mülheim: 23-Jähriger lebensgefährlich verletzt
- Bei einer Messerattacke in einer Wohnung in Mülheim an der Ruhr wurde ein 23‑Jähriger lebensgefährlich verletzt. Die Polizei nahm einen 62‑jährigen Tatverdächtigen fest und richtete eine Mordkommission ein.
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Mülheim an der Ruhr. Am Montag, 6. April, kam es gegen 17.30 Uhr in einer Wohnung an der Straße Am Eisenstein zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei wurde ein 23‑Jähriger aus Oberhausen mit einer Stichwaffe lebensgefährlich verletzt.
Nach Angaben der Polizei Essen gerieten der 23‑Jährige und ein 62‑jähriger Mann aus Mülheim in einen innerfamiliären Streit. Die Situation eskalierte und mündete in eine körperliche Auseinandersetzung. Währenddessen setzte der 62‑Jährige eine Stichwaffe ein. Rettungskräfte versorgten den Schwerverletzten noch vor Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus.
Polizisten trafen den 62‑jährigen Tatverdächtigen in der Wohnung an und nahmen ihn ohne Widerstand fest. Wegen der Schwere der Verletzungen richteten Polizei und Staatsanwaltschaft Duisburg eine Mordkommission ein. Ermittler sicherten noch am selben Tag umfangreiche Spuren am Tatort.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Gericht am Dienstag, 7. April, Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den Mann. Dieser wurde jedoch zunächst unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. Lebensgefahr besteht für den 23‑Jährigen inzwischen nicht mehr. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |