Hagel-Unwetter in der Schweiz: 40 Verletzte im Kanton Zürich
- Gebäude wurden beschädigt, Bäume und Strommasten umgeweht.
- Foto: Claudio Thoma/KEYSTONE/dpa
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Zürich. Nach einem schweren Unwetter in der Schweiz müssen Reisende mit Einschränkungen rechnen, zudem wurden im Kanton Zürich rund 40 Menschen durch Hagel verletzt. Die meisten Verletzten waren nach Polizeiangaben Kinder. Mehrere Menschen mussten in Kliniken behandelt werden.
Sturmfront trifft auch West- und Nordwestschweiz
Auch die West- und Nordwestschweiz waren betroffen, wie Keystone-SDA berichtete. Unter anderem wurde der Zugverkehr auf der Strecke von Biel nach Olten unterbrochen. Der Wetterdienst SRF Meteo zählte innerhalb kurzer Zeit rund 46.000 Blitze.
Hagelkörner bis zu sechs Zentimeter groß
SRF Meteo meldete zwei geografische Bänder mit starkem Hagel, die sich von der Region Basel zum Bodensee zogen. Örtlich erreichten die Hagelkörner demnach einen Durchmesser von bis zu sechs Zentimetern. Im Kanton Schaffhausen wurden Windböen von bis zu 142 Kilometern pro Stunde gemessen.
Betonmasten stürzen, Lastwagen kippt auf A1
Im Kanton Aargau drückte der Sturm laut SRF vier massive Betonmasten einer Hochspannungsleitung zu Boden. Auf der Autobahn A1 wurde ein Lastwagen umgeweht. Der Fahrer konnte unverletzt aus dem zerstörten Fahrzeug aussteigen.
Mehr als 200 Schadensmeldungen in Solothurn
Stark betroffen war auch der Kanton Solothurn. Eine Sprecherin der Kantonspolizei sagte, das Gewitter habe den Kanton ziemlich heftig getroffen. Am Vormittag seien weit mehr als 200 Schadensmeldungen eingegangen. Eine Frau wurde von einem umstürzenden Baum schwer verletzt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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