Grausamer Fall in Freiburg: 65-Jähriger soll Tauben mit einem Luftgewehr attackiert haben
- Mehrere Tiere wurden verletzt oder getötet. (Symbolbild)
- Foto: Jennifer Brückner/dpa
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Freiburg. Nach mehreren angeschossenen und getöteten Tauben in Freiburg hat die Polizei einen 65 Jahre alten Tatverdächtigen ermittelt. Die Beamten durchsuchten dessen Wohnung und stellten dabei Beweismittel sicher. Nach Angaben der Polizei gelang der Ermittlungserfolg in enger Zusammenarbeit mit Tierschützern und dem Veterinäramt.
Zeuge meldet verletzte Tauben im Stadtteil Stühlinger
Ein Zeuge hatte sich Mitte April bei der Polizei gemeldet. Im Freiburger Stadtteil Stühlinger seien Tauben mit nadelähnlichen Geschossen im Körper aufgefallen. Besonders auffällig sei ein Tier gewesen, bei dem eine Nadel quer durch den Kopf steckte. Die Taube konnte bislang noch nicht eingefangen werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden außerdem mehrere Tauben mit einem Luftdruckgewehr verletzt oder getötet.
Ermittlungen zu weiteren Fällen laufen
Wie viele Tiere insgesamt betroffen sind, ist weiterhin unklar. Auch wird noch geprüft, ob der 65-Jährige für alle bekannten Fälle verantwortlich ist.
Der Mann steht laut Polizei im Verdacht, gegen das Tierschutzgesetz und das Waffengesetz verstoßen zu haben. Die Ermittlungen dauern an. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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