Flugzeugabsturz in Namibia: Ermittlungen nach Unglück dauern
- Die Region Sossusvlei mit ihren malerischen Dünen war das Ziel der deutschen Urlauber, doch ihr Flugzeug stürzte ab und die Familie starb. (Archivbild)
- Foto: Ralf Hirschberger/dpa
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Windhuk. Nach dem tödlichen Absturz eines Kleinflugzeugs mit drei deutschen Urlaubern in Namibia müssen Angehörige und Öffentlichkeit wohl länger auf Klarheit zur Ursache warten. Die namibische Behörde für Flugunfalluntersuchungen hat eine Untersuchung eingeleitet. Ein Zeitpunkt für Ergebnisse steht noch nicht fest.
Nach Angaben von Behördenleiterin Philippine Lundama begann die Untersuchung am Montag, 11. Mai. Wann sie abgeschlossen wird, lasse sich derzeit nicht sagen. Sollte innerhalb von zwölf Monaten kein endgültiger Bericht vorliegen, will die Behörde einen Zwischenbericht veröffentlichen.
Bei dem Unglück kamen der Pilot sowie eine Unternehmerfamilie aus Bad Rappenau in Baden Württemberg ums Leben. Das Ehepaar hatte über viele Jahre verantwortungsvolle Positionen in der Schwarz Gruppe inne. Zu dem Handelskonzern gehören unter anderem Lidl und Kaufland. Auch der Sohn des Paares starb bei dem Absturz.
Trümmer in Wüstenregion entdeckt
Der Kleinflieger vom Typ Cessna 210 war am Sonntag, 10. Mai, in der namibischen Hauptstadt Windhuk gestartet. Ziel war eine private Landebahn bei einer Lodge nahe Sossusvlei. Der Flug sollte etwa eine Stunde dauern. Das Flugzeug erreichte sein Ziel jedoch nicht.
Nach ersten Informationen nahm der Pilot während des Fluges keinen Kontakt zur Flugsicherung auf. Ein Suchflugzeug entdeckte die Trümmer schließlich am Montag, 11. Mai, rund zwei Kilometer von der Ortschaft Hammerstein in der Region Hardap.
Die Ermittler prüfen nun unter anderem, ob die Maschine mit einem Flugschreiber ausgestattet war und ob dieser gefunden werden kann. Solche Daten könnten entscheidend sein, um den Ablauf des Unglücks zu rekonstruieren.
Sossusvlei gehört zu den bekanntesten Touristenzielen Namibias. Die Region ist berühmt für ihre roten Sanddünen, die zu den höchsten der Welt zählen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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