Feuer aus Rache? Urteil im Millionen-Brand von Ulm für heute erwartet
- Angeklagt ist der Mann wegen Brandstiftung. (Archivbild)
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Brandstiftung. Am Mittwoch, 25. März, werden vor dem Landgericht Ulm ab 9 Uhr die Plädoyers und das Urteil gegen einen 42 Jahre alten Mann erwartet. Der Angeklagte muss sich wegen Brandstiftung vor Gericht verantworten. Er soll das Feuer aus Rache gelegt haben, nachdem er aus dem Gebäude verwiesen worden war. Zu Beginn des Prozesses machte der Mann keine Angaben zur Sache.
Millionenschaden durch Feuer
Die Lagerhalle des Theaters Ulm brannte Ende Juni nahezu vollständig aus. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte an mehreren Stellen Feuer gelegt haben. Der entstandene Schaden wird auf rund fünf Millionen Euro am Gebäude und auf etwa acht Millionen Euro am Inventar beziffert. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.
Großteil des Theaterbestands zerstört
Das Theater Ulm nutzte die ehemalige Paketposthalle am Bahnhof seit 2013 als Lager für seinen Fundus. Zusätzlich waren dort zwei Probebühnen untergebracht. Durch den Brand wurden ein Großteil der Requisiten sowie rund 27.000 Kostüme vernichtet. Nach Angaben des Theaters gingen damit etwa zwei Drittel des gesamten Bestands verloren. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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