Festnahmen in Freiburg: Drei Frauen nach Diebstählen in U-Haft
- Die Bundespolizei hat die mutmaßliche Diebesbande vom Freiburger Hauptbahnhof festgenommen. (Symbolbild)
- Foto: Patrick Seeger/dpa
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Freiburg. Für Reisende am Hauptbahnhof in Freiburg geht es nach mehreren Taschendiebstählen auch um die Frage, wie Wertsachen im Gedränge besser geschützt werden können. Drei mutmaßliche Täterinnen sitzen inzwischen in Untersuchungshaft, wie die Bundespolizei mitteilte.
Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Frauen gezielt das Gedränge auf dem Bahnsteig beim Einsteigen in Züge ausgenutzt haben, um Reisende zu bestehlen. Den Ermittlungen zufolge soll das Trio am 24. Juli in mindestens drei Fällen Geldbörsen und andere Wertgegenstände gestohlen haben.
Mit Hilfe von Videoaufzeichnungen identifizierten Ermittler die Tatverdächtigen im Alter von 20, 30 und 39 Jahren. Zivilkräfte der Bundespolizei nahmen die drei Frauen am 25. Juli fest.
Ermittlungen laufen weiter
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Amtsgericht Freiburg gegen alle drei Frauen Untersuchungshaft an. Gegen sie wird unter anderem wegen des Verdachts des Bandendiebstahls und besonders schweren Diebstahls ermittelt. Zudem stehen die Frauen im Verdacht, sich unerlaubt in Deutschland aufgehalten zu haben.
Worauf Reisende am Bahnhof achten sollten
Die Bundespolizei rät dazu, Wertsachen nah am Körper und in verschlossenen Innentaschen aufzubewahren.
- Geldbeutel und Handy möglichst dicht am Körper tragen
- Taschen und Rucksäcke im Gedränge geschlossen halten
- Beim Ein- und Aussteigen besonders aufmerksam sein
- Gepäck am Bahnsteig stets im Blick behalten
dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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