Fastnacht im Fokus: Verdacht auf K.-O.-Tropfen in mehreren Städten – Polizei warnt

Die Polizei rät beim Trinken in der Öffentlichkeit zu Wachsamkeit. (Symbolbild) | Foto: dpa
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In Rheinland-Pfalz sind nach Karnevals- und Fastnachtsfeiern im Februar mehrere mögliche Fälle von K.-O.-Tropfen bekanntgeworden. Das Innenministerium nennt insgesamt zehn Verdachtsfälle, die bei der Polizei angezeigt wurden.

Ein Verdachtsfall betrifft einen mutmaßlichen Tatort in Baden-Württemberg, wurde jedoch in Rheinland-Pfalz angezeigt. Die übrigen Meldungen stammen aus Mainz, Koblenz, Kirn, Herdorf und Simmern. Alle Fälle ereigneten sich im Zusammenhang mit öffentlichen Veranstaltungen.

Keine Anschlusstaten und keine Tatverdächtigen

Nach Angaben des Innenministeriums wurde in keinem der Fälle eine Anschlusstat wie Diebstahl oder eine Sexualstraftat angezeigt. Auch zu möglichen Motiven gibt es bislang keine Erkenntnisse. Tatverdächtige konnten bisher nicht ermittelt werden.

Allein in Koblenz registrierte die Polizei vier Verdachtsfälle rund um die Feierlichkeiten am Donnerstag, 12. Februar. In diesen Fällen wird wegen des Anfangsverdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Polizei mahnt zu schneller Abklärung

Das Polizeipräsidium Mainz hatte am Montag, 16. Februar, zu einer differenzierten Betrachtung solcher Meldungen aufgerufen. Übelkeit oder Kreislaufprobleme allein reichten nicht für den Nachweis einer Straftat aus. Entsprechende Substanzen seien nur innerhalb von sechs bis zwölf Stunden in Blut oder Urin nachweisbar. Betroffene oder Begleitpersonen sollten deshalb rasch handeln.

Nach Angaben der Polizei Mainz wurde im laufenden Jahr sowie in den vergangenen Jahren im Zuständigkeitsbereich bislang kein nachweisbarer Einsatz von K.-O.-Tropfen festgestellt. Dennoch raten die Behörden zur Vorsicht. Getränke sollten nicht unbeaufsichtigt bleiben, Gruppen sollten aufeinander achten. Bei plötzlichem Unwohlsein wird empfohlen, Rettungsdienst und Polizei zu verständigen, um eine schnelle Spurensicherung zu ermöglichen. dpa/red

Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

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Cornelia Bauer aus Speyer

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