Brandstiftung im Wetteraukreis: Polizei hält Schreiben für glaubwürdig
- Bei dem Brand auf dem Firmengelände entstand hoher Sachschaden. (Symbolbild)
- Foto: Soeren Stache/dpa
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Wetteraukreis. Für Anwohner und Betriebe im Wetteraukreis bleibt die Aufklärung des Feuers auf einem Firmengelände wichtig: Die Polizei hält den Inhalt eines Bekennerschreibens inzwischen für glaubwürdig. Das teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelhessen auf Anfrage mit.
Die Kriminalpolizei ermittelt nach der Auswertung von Spuren und Zeugenvernehmungen nun wegen des Verdachts der Brandstiftung. Das Motiv der unbekannten Tatverdächtigen sei weiterhin nicht gesichert und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Hoher Schaden, keine Verletzten
Auf dem Gelände von Heidelberg Materials waren in der Nacht zum 2. September nach Unternehmensangaben mehrere Betonmischer-Lastwagen und ein Radlader beschädigt worden. Der Sachschaden wurde auf rund 800.000 Euro beziffert. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.
Innenminister sprach von „Brandanschlag“
Nach dem Auftauchen eines Bekennerschreibens auf der vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften Plattform Indymedia hatte Hessens Innenminister Roman Poseck von einem „Brandanschlag“ gesprochen. Der CDU-Politiker nannte den Fall einen „schweren Angriff auf ein mittelständisches Unternehmen und auf den inneren Frieden in unserem Land“. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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