Brand in Rosbach: Polizei prüft Bekennerschreiben
- Mehrere Lastwagen standen in Brand. (Archivbild)
- Foto: Uwe Anspach/dpa
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Rosbach vor der Höhe. Für Anwohner und Beschäftigte gibt es nach dem Feuer auf einem Firmengelände in Rosbach vor der Höhe vorerst Entwarnung: Verletzt wurde niemand, Gebäude blieben nach Polizeiangaben unbeschädigt.
Nach dem Brand bei Heidelberg Materials im Wetteraukreis ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Ein Polizeisprecher sagte, das Schreiben werde nun geprüft und fließe in die Ermittlungen ein. Die Ermittlungen stünden noch am Anfang und würden auch in andere Richtungen geführt.
Schaden von rund 800.000 Euro
Das Feuer war in der Nacht zum 2. September auf dem Firmengelände ausgebrochen. Nach Angaben des Unternehmens wurden fünf Betonmischer-Lastwagen und ein Radlader beschädigt. Die Polizei hatte zunächst von insgesamt sieben beschädigten Fahrzeugen gesprochen. Der Schaden wird auf rund 800.000 Euro geschätzt.
Das Unternehmen bestätigte den Vorfall und teilte mit, eng mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Wegen der laufenden Ermittlungen könne man sich zu den weiteren Umständen derzeit nicht äußern, sagte ein Sprecher.
Schreiben auf Indymedia veröffentlicht
Das Bekennerschreiben tauchte auf der vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften Plattform Indymedia auf. Die Verfasser bezeichnen sich demnach als „Kommunist*innen“ und geben an, sich Zugang zum Betonwerk der Firma Heidelberg Materials Beton in Rosbach vor der Höhe verschafft und dort Betonmischer angezündet zu haben.
Der Polizeisprecher bestätigte, dass es um das Unternehmen geht. Die genaue Brandursache ist bislang nicht geklärt. Brandstiftung werde aber nicht ausgeschlossen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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