Brand in Leimen: Polizei ermittelt Tatverdächtigen
- Nach einem Brand in einem Kirchenrohbau in Leimen hat die Polizei den mutmaßlichen Täter identifiziert. (Symbolbild)
- Foto: Marcel Kusch/dpa
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Leimen. Nach einem Feuer im Rohbau einer Kirche in Leimen hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Ein 26 Jahre alter Mann steht im Verdacht, das Feuer gelegt zu haben. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Der Brand war in der Nacht auf Samstag, 6. Juni, im Rohbau der syrisch-orthodoxen Kirche im Rhein-Neckar-Kreis ausgebrochen. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Flammen schnell löschen. Hinweise auf ein politisches oder religiöses Motiv gibt es nach Angaben der Polizei derzeit nicht.
Flammenwand im Kircheninneren
Nach Angaben von Feuerwehrkommandant Jochen Michels brannte im Innenraum vermutlich ein Haufen Holzreste. Dabei entstand eine etwa vier bis fünf Meter hohe Flammenwand im Gebäude. Die Deckenhöhe liege jedoch bei rund acht Metern. Deshalb sei an der Decke kein größerer Schaden entstanden.
Da offenbar vor allem Holzreste brannten, entwickelte sich auch nur wenig Rauch. Insgesamt sei der Schaden am Gebäude vergleichsweise gering. Die Polizei geht derzeit von einer Summe im hohen drei bis niedrigen vierstelligen Bereich aus.
Der Innenraum des Rohbaus war nach bisherigen Erkenntnissen frei zugänglich. An dem Gotteshaus wird bereits seit mehreren Jahren gebaut. Gegen den 26 Jährigen wird nun wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
|
| Cornelia Bauer auf Facebook | |