Alte Munition im Flussbett: Polizei warnt vor Fundstücken bei Niedrigwasser
- Die Kieselbänke können erhebliche, oft lebensgefährliche Risiken bergen. (Symbolbild)
- Foto: Jennifer Brückner/dpa
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Rheinland-Pfalz. Niedrige Pegel an Rhein und Mosel können Menschen am Ufer und im Wasser gefährden. Die Wasserschutzpolizei warnt davor, freiliegende Flussbetten zu unterschätzen und Fundstücke anzufassen, weil dort alte Munitions- und Kampfmittelreste sichtbar werden können.
Mit den zurückweichenden Uferlinien offenbaren sich laut Polizei zwar Kieselbänke, zugleich aber erhebliche Risiken. Kampfmittel könnten trotz jahrzehntelanger Liegezeit im Wasser weiter hochempfindlich sein. Schon geringe Berührungen oder Erschütterungen könnten eine Detonation auslösen.
Was bei verdächtigen Funden gilt
Wer im Flussbett einen verdächtigen Gegenstand entdeckt, sollte ihn keinesfalls anfassen, bewegen oder mitnehmen. Die Polizei rät zu diesen Schritten:
- Abstand halten und andere Personen fernhalten
- Polizei verständigen
Warum Schwimmen weiter riskant bleibt
Auch bei Niedrigwasser kann das Baden in Flüssen lebensgefährlich sein. Nach Angaben der Polizei täuscht ein scheinbar ruhiger Wasserstand. Durch das verengte Flussbett können Strömungen und Strudel zunehmen.
Vorbeifahrende Schiffe können Menschen aus flachen Bereichen direkt unter das Schiff oder in die Strömung ziehen. Zudem kann der Grund unvermittelt steil abfallen. Die Warnung gilt unabhängig davon, wie niedrig oder ruhig das Wasser wirkt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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