35-Jähriger nach Maschinenpistolen-Angriff verurteil
- Der Mann steht wegen versuchten Mordes vor Gericht. (Archivbild)
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Update: Der Maschinenpistolen-Angriff nahe einer Asylunterkunft in Göppingen bleibt juristisch nicht ohne Folgen: Das Landgericht Ulm hat einen 35-Jährigen zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann einen 24-Jährigen mit einer Maschinenpistole schwer verletzte.
Die Kugel traf den 24-Jährigen in die Brust, durchschlug eine Rippe und verletzte die Lunge. Hintergrund der Tat war nach den Feststellungen des Gerichts ein Streit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Obwohl schwer getroffen, gelang dem 24-Jährigen zusammen mit drei Bekannten im Alter zwischen 18 und 20 Jahren die Flucht. Der Verurteilte und ein Komplize, der weiterhin flüchtig ist, gaben laut Staatsanwaltschaft insgesamt 16 Schüsse auf die Gruppe ab, trafen die drei Begleiter aber nicht.
Die vier jungen Männer versteckten sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft im hohen Gras an der B10, die Schützen brachen die Verfolgung ab. Zehn Tage nach der Tat im Mai nahmen Ermittler den Verdächtigen in Esslingen fest. Seitdem saß er in Untersuchungshaft.
Vorbelastet und kurz vor der Tat aus dem Gefängnis entlassen
Laut Anklage war der Mann bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten verurteilt und erst kurz vor der Tat aus dem Gefängnis entlassen worden. Angeklagt war er wegen versuchten Mordes.
Zur Einordnung: In Baden-Württemberg liegt das Strafmaß für versuchten Totschlag je nach Tatablauf und Vorstrafen häufig im mehrjährigen Bereich – bei Schusswaffeneinsätzen fällt die Strafe in der Praxis regelmäßig deutlich aus. dpa
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Am heutigen Dienstag, 3. März, wird im Landgericht Ulm das Urteil gegen einen 35-jährigen Mann erwartet, der wegen eines Mordversuchs in Göppingen angeklagt ist. Der Vorfall ereignete sich Mitte Mai nahe einer Asylunterkunft, als der Mann bei einem Streit einen 24-Jährigen mit einer Maschinenpistole schwer verletzte. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord in vier Fällen vor.
16 Schüsse auf flüchtende Opfer
Trotz der schweren Verletzungen gelang dem 24-Jährigen zusammen mit drei Begleitern im Alter von 18 bis 20 Jahren die Flucht. Die mutmaßlichen Täter, der 35-Jährige und ein bislang flüchtiger Begleiter, sollen laut Anklage insgesamt 16 Schüsse auf die Gruppe abgefeuert haben. Die vier jungen Männer versteckten sich im hohen Gras an der B10, während die Verfolgung abgebrochen wurde.
Zehn Tage nach der Tat wurde der Verdächtige in Esslingen festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Der Mann war bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten verurteilt und erst kurz vor der Tat aus dem Gefängnis entlassen worden. Sein mutmaßlicher Komplize bleibt weiterhin auf der Flucht. dpa
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Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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