Was nützen Scheine ohne Steine?: Premiere mit Boris Palmer in Stuttgart
- „Was nützen Scheine ohne Steine?“
- Foto: Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. - MIRO, Foto: Filmszene / Søren Eiko Mielke
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Film. Ein neuer Branchenfilm nimmt Deutschlands Bürokratie ins Visier, und zum Auftakt kommt Boris Palmer nach Stuttgart. „Was nützen Scheine ohne Steine?“ feiert am 15. April am Vormittag in einem Stuttgarter Innenstadtkino bundesweite Premiere, eingebettet in eine Pressekonferenz.
Was nützen Scheine ohne Steine?: Warum Planen länger dauert als Bauen
Der Film des Kölner Regisseurs Søren Eiko Mielke fragt, warum selbst politisch gewollte Infrastrukturprojekte in der Praxis immer wieder scheitern. Im Kern geht es um Verfahren, die komplexer werden, und Genehmigungen, die sich über Jahre ziehen.
Prominente Stimmen formulieren den Reformdruck deutlich. „Zu viele Vorschriften bremsen uns aus - wir müssen Bürokratie konsequent abbauen“, sagt Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramts.
Auch Cem Özdemir, designierter Ministerpräsident Baden-Württembergs, wird konkret: „Planen dauert in Deutschland oft länger als das Bauen selbst. Das können wir uns nicht mehr leisten.“
Neben politischen Statements kommen im Film vor allem Unternehmen der Baustoffindustrie, Praktiker vor Ort sowie Verantwortliche aus Verwaltung und Genehmigungspraxis zu Wort. Ihre Perspektiven reichen laut Ankündigung von nüchterner Analyse bis zu offener Frustration, aber auch zu Ideen für Veränderungen.
Im Zentrum der Premiere steht Boris Palmer, Tübinger Oberbürgermeister und im Terminhinweis als „Bürokratiekritiker“ angekündigt. Die Veranstaltung findet im EM-Innenstadtkino, Saal EM2, Bolzstrasse 4, 70173 Stuttgart-Mitte statt, Beginn: 11 Uhr, Einlass: 10.30 Uhr, Ende: circa 12.15 Uhr. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |