Warum Hape Kerkeling Horst Schlemmer gerade jetzt zurückholt

Zwischen Kino-Start und Radiogespräch: Hape Kerkeling spricht über Horst Schlemmer und darüber, warum Glück oft eher leise daherkommt. | Foto:  StockPhotoPro/stock.adobe.com
  • Zwischen Kino-Start und Radiogespräch: Hape Kerkeling spricht über Horst Schlemmer und darüber, warum Glück oft eher leise daherkommt.
  • Foto: StockPhotoPro/stock.adobe.com
  • hochgeladen von Wochenblatt Redaktion

Kino. Hape Kerkeling holt Horst Schlemmer zurück und nennt das im Kern sogar seine „letzte Waffe“ gegen die miese Stimmung da draußen. Zum Kinostart von „Horst Schlemmer sucht das Glück“ hat Kerkeling am Vormittag im WDR2-Interview erklärt, warum er die Figur ausgerechnet jetzt wieder auf die Bühne schiebt.

„Mittelgute Laune“ und Krisen: Was hinter dem Film steckt

Hape Kerkeling sagt im Gespräch über den Anstoß für das Comeback: „Offensichtlich bin ich ja nicht der Einzige gewesen, der gedacht hat, man muss so ein altes Comedy-Kaliber noch mal irgendwie neu an den Start bringen. Siehe da, auf einmal kommt der Kollege Christoph Maria Herbst mit Stromberg erfolgreich um die Ecke. Der gute Bully kommt noch mal mit dem alten Manitou zum Vorschein, und irgendwie bin ich auf diesen Zeitgeist gefühlt auch irgendwie aufgesprungen, denn ich wollte unbedingt den Horst zurück.“
Er verbindet das direkt mit der aktuellen Stimmung: „Weil der Deutsche ist ja eigentlich bekannt dafür, dass er eher so mittelgute Laune hat, also in Europa, und das wahrscheinlich auch noch Angeberei. Und durch die ganzen Krisen, die die Welt uns jetzt so beschert hat, ist diese mittelgute Laune ja kurz davor zu kippen in eine Laune, die unrettbar verzweifelt wird. Und insofern dachte ich mir, jetzt hole ich meine letzte Waffe raus, und das ist in dem Fall der Horst“.

Glück „muss man zulassen“: Kerkelings Blick auf das große Thema

Im Interview mit Sabine Heinrich und Fabian Raphael kommt Kerkeling dann auf den Punkt, um den sich auch der Film dreht. „Glück muss man zulassen. Man muss sich anwehen lassen vom Glück. Die Arme dürfen nicht verschränkt sein. Man muss irgendwie einen offenen Geist haben, nicht zu angespannt sein, aber auch nicht zu relaxed nach dem Motto: Die Hacke voll saufen ist jetzt auch kein Glück. Und wenn man diesen Zustand, den jeder ja herstellen kann, und jeder hat hoffentlich in seinem Leben schon mal Glück erlebt, dann denken wir doch alle, Glück ist was Leises“, sagt Kerkeling. Der konkrete Anlass für das Gespräch bleibt dabei klar: der Kinostart seines neuen Films „Horst Schlemmer sucht das Glück“. [red]

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

47 folgen diesem Profil
Kommentare sind deaktiviert.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by PEIQ