Verbotene Bücher – Kulturkampf in den USA: Darum geht es
- Verbotene Bücher – Kulturkampf in den USA: Der 3sat-Film zeigt, wie Bücher aus US-Schulbibliotheken verschwinden und was das für Betroffene bedeutet.
- Foto: 3sat
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Verbotene Bücher – Kulturkampf in den USA. In den USA verschwinden tausende Titel aus Schulbibliotheken. Der 3sat-Dokumentarfilm zeigt, wie sich der Streit um Bücher zu einem Kulturkampf entwickelt hat.
Zu sehen ist „Verbotene Bücher – Kulturkampf in den USA“ am 27. Mai um 20.15 Uhr bei 3sat. In der 3satMediathek steht der Film bereits jetzt bereit: Filmseite in der 3satMediathek
Worum es bei den Bücherverboten geht
Im Zentrum stehen Kampagnen konservativer Aktivisten, denen bestimmte Werke nicht ins Weltbild passen. Betroffen sind unter anderem Bücher über Rassismus und die Geschichte der Sklaverei, außerdem Titel zu LGBTQ-Themen, die teils als pornografisch beanstandet werden. Der Film beschreibt auch, dass die Angriffe zunehmend koordinierter ablaufen und damit breitere Folgen haben. So geraten Schulen und Bibliotheken immer stärker unter Druck.
Verbotene Bücher – Kulturkampf in den USA: Menschen im Fokus
Regisseurin Kim A. Snyder erzählt von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren, die Kindern und Jugendlichen weiterhin Zugang zu vielfältiger, altersgerechter Literatur ermöglichen wollen. Genau diese Arbeit bringt einige von ihnen in Bedrängnis. Der Film zeigt, dass sich viele von Diffamierungen und Drohungen nicht einschüchtern lassen und Widerstand leisten, trotz persönlicher Konsequenzen. „Verbotene Bücher – Kulturkampf in den USA“ läuft am 27. Mai um 20.15 Uhr bei 3sat. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |