Terra Xplore: Was der Wohnstil über uns verrät
- Terra Xplore: Villa oder WG – wie Wohnen uns prägt: Leon Windscheid spricht mit Susanne Dürr über den Nutzen gemeinschaftlicher Wohnformen.
- Foto: ZDF, Foto: ZDF/Marius Fuchtmann
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Terra Xplore: Villa oder WG – wie Wohnen uns prägt. Warum fühlt sich die eine Wohnung sofort nach Zuhause an, während die andere trotz schöner Möbel irgendwie kalt bleibt? In der neuen Folge geht Psychologe und Moderator Leon Windscheid der Frage nach, wie sehr unser Wohnstil mit Wohlbefinden und Persönlichkeit zusammenhängt.
Die Ausgabe läuft bereits im ZDF-Streaming und kommt am 14. Juni um 17.15 Uhr ins ZDF. Dafür trifft Windscheid Menschen mit sehr unterschiedlichen Wohnrealitäten, vom Villa-Alltag bis zum gemeinschaftlichen Wohnen.
Zwischen Villa und Neuanfang
Als Influencer Mr. Unreal Estate führt Leon Sandhowe sonst durch exklusive Immobilien und Villen. In der Folge dient das als Ausgangspunkt für die eigentliche Frage: Was braucht es, um sich in den eigenen vier Wänden geborgen zu fühlen?
Ein Beispiel liefert der Hamburger Unternehmer Simon Schäfer, der seine Villa nach eigenen Vorstellungen geplant hat, mit natürlichen Materialien, viel Tageslicht und Blick ins Grüne. Einen anderen Zugang beschreibt Mode-Influencerin Lena Lademann, die nach ihrer Trennung ihr vertrautes Zuhause verloren hat und in ihrem neuen Domizil auf Mallorca erzählt, welche Rolle das Wohnen in dieser Zeit für sie spielte.
Terra Xplore: Welche Details die Psyche wirklich merkt
Wohnpsychologin Melanie Fritze ordnet ein, welche Aspekte fürs psychische Erleben besonders relevant sind und welche verbreiteten Fehlannahmen es bei der Einrichtung gibt. Zentral ist laut ihr, dass der Wohnraum zu den eigenen Bedürfnissen passt. Die Folge betont dabei auch: Schon kleine Veränderungen können das Wohlbefinden unterstützen. Zusätzlich geht es um die Bedeutung von Wohnsicherheit für das psychische Wohlbefinden.
Wenn Wohnen zur Gemeinschaft wird
Wie gemeinschaftliches Wohnen aussehen kann, zeigt Windscheid im Grünen Weiler in Münster. Die Genossenschaft umfasst über 100 Wohnungen für etwa 250 Menschen, dazu kommen gemeinschaftliche Nutzflächen wie Werkstätten, Co-Working-Spaces und Veranstaltungsräume. Warum solche Wohnformen im Kommen sind und was sie unter sozialen und nachhaltigen Gesichtspunkten leisten können, erklärt Architekturprofessorin Susanne Dürr, Vizepräsidentin der Architektenkammer Baden-Württemberg, im Gespräch mit Windscheid.
Studioexperiment: Was lässt sich am Zuhause ablesen?
Zum Schluss greift die Folge eine psychologische Studie auf, nach der sich bestimmte Persönlichkeitsmerkmale oft schon durch einen Blick ins Zuhause einschätzen lassen. In einem Studioexperiment macht Windscheid den Praxistest. Anhand von Fotos ihrer Wohnungen beurteilen Teilnehmer, was sich über die Menschen dahinter ablesen lässt. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |