Start beim Wasen in Stuttgart: Zeiten, Anreise, Preise

Die Fruchtsäule, dieses Jahr neu, ist ein beliebter Treffpunkt.  | Foto: Bernd Weißbrod/dpa
  • Die Fruchtsäule, dieses Jahr neu, ist ein beliebter Treffpunkt.
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Stuttgart. Für Besucherinnen und Besucher des Cannstatter Volksfests sind zum Start vor allem Öffnungszeiten, Anreise und Parken wichtig. Die 179. Auflage auf dem Wasen in Stuttgart beginnt am Freitag, 25. September, und läuft bis Sonntag, 11. Oktober.

Rund 240 Schausteller, Wirte und Marktkaufleute laden auf den Festplatz am Neckar. Im vergangenen Jahr kamen rund 4,2 Millionen Menschen. Wie voll es diesmal wird, dürfte auch stark vom Wetter abhängen.

Fast zeitgleich öffnet auch das Landwirtschaftliche Hauptfest. Die nach Veranstalterangaben größte Landwirtschaftsmesse Süddeutschlands läuft von Sonntag, 27. September, bis Sonntag, 4. Oktober. Auf knapp 130.000 Quadratmetern präsentieren sich Hunderte Aussteller. Weil das Hauptfest Platz auf dem Wasengelände braucht, ist die Feierfläche kleiner. Die Veranstalter sprechen deshalb vom „kleinen Wasen“.

Start mit Fassanstich

Offiziell eröffnet wird das Cannstatter Volksfest am Freitag um 16 Uhr mit dem Fassanstich. Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper von der CDU übernimmt diese Aufgabe. Erst wenn das Bier aus seinem Fass läuft, darf auch in den anderen Festzelten und Gastronomiebetrieben ausgeschenkt werden. Der Fassanstich wird deshalb per Video in die anderen Zelte übertragen.

Alle Geschäfte auf dem Wasen sind bereits ab 15 Uhr in Betrieb. Im vergangenen Jahr reichten Nopper zwei Schläge mit dem Holzhammer.

Öffnungszeiten bis 11. Oktober

Nach dem Eröffnungstag ist der Wasen montags bis freitags ab 12 Uhr geöffnet. Samstags und sonntags geht es ab 11 Uhr los. Schluss ist zwischen Sonntag und Donnerstag um 23 Uhr, freitags und samstags um Mitternacht. Am Eröffnungsfreitag kann ebenfalls bis Mitternacht über den Wasen gebummelt werden.

Wann es besonders voll wird

Gedränge gibt es erfahrungsgemäß vor allem an den Wochenenden. Besonders voll dürfte es auch am Samstag, 3. Oktober, werden. Nach Angaben der Veranstalter sind die Samstage zwischen 16 und 19 Uhr besonders stark besucht.

Wer keine Reservierung im Festzelt hat, sollte nach Empfehlung der Veranstalter möglichst außerhalb dieser Zeit anreisen. Der Betrieb hängt außerdem vom Wetter, vom benachbarten Stadion und von Veranstaltungen im NeckarPark ab.

Familientage mit Ermäßigungen

Für Familien können sich besonders die beiden Familientage lohnen. Sie finden am Mittwoch, 30. September, und am Mittwoch, 7. Oktober, statt. Schausteller, Gastronomen und Marktkaufleute bieten dann ermäßigte Preise an. Außerdem sind Stelzenläufer und Luftballonkünstler unterwegs.

Anreise am besten mit Bahn, Bus, Fahrrad oder zu Fuß

Wegen des Landwirtschaftlichen Hauptfests stehen in diesem Jahr kaum Parkplätze am Wasen zur Verfügung. Die Stadt und die Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart empfehlen dringend die Anreise mit dem ÖPNV oder die Nutzung von Park-and-Ride.

Wichtige Verbindungen sind:

  • U11 als Sonderlinie vom Hauptbahnhof zur Haltestelle Cannstatter Wasen und zurück
  • U19 an Werktagen zum und vom Wilhelmsplatz in Bad Cannstatt
  • U1, U2, U13 und U16 Richtung Bad Cannstatt und Mercedesstraße
  • S1, S2 und S3 sowie viele Regionalbahnen bis Bahnhof Bad Cannstatt

Vom Bahnhof Bad Cannstatt sind es rund zehn Minuten zu Fuß bis zum Volksfest. Eine Alternative ist die Stadtbahn-Haltestelle „Mineralbäder (Leuze)“. Auch von dort ist der Wasen zu Fuß erreichbar.

Parkplätze nur stark eingeschränkt

Reguläre Parkplätze gibt es wegen des Landwirtschaftlichen Hauptfests in diesem Jahr praktisch nicht. Vorgesehen sind Parkplätze für Menschen mit Behinderung. Motorräder können am Willi-Daume-Steg und an der Stadtbahn-Haltestelle „Cannstatter Wasen“ abgestellt werden. Fahrräder können am Eingang Krämermarkt an der König-Karls-Brücke geparkt werden.

Sicherheit und Hilfe auf dem Festgelände

Mit der Wasenboje gibt es wieder eine Anlaufstelle insbesondere für Mädchen und Frauen, die Hilfe benötigen. Gründe können Belästigung, der Verlust der eigenen Gruppe oder zu viel Alkohol sein. Der dunkelblaue Container mit neongrünem Logo ist täglich ab 15 Uhr bis zum Ende des Festbetriebs geöffnet.

Das Team kann ein Taxi für eine sichere Heimfahrt rufen oder Frauen und Mädchen zur Polizei begleiten. Als Treffpunkt eignet sich die Wasenboje ebenfalls, weil sie in der Nähe der Wasenwache steht und durch die beleuchtete 3D-Boje auf dem Dach gut zu erkennen ist.

Eintritt, Bierpreis und Reservierungen

Der Eintritt auf das Cannstatter Volksfest ist kostenlos. Auch der Eintritt in ein Festzelt kostet nichts. Bezahlt werden müssen Fahrgeschäfte, Schaustellerangebote, Essen und Getränke.

Die Maß Bier wird in diesem Jahr erneut teurer. Nach Angaben der Wirte liegt der Preis nicht einheitlich, in einigen Zelten aber über der Marke von 15 Euro pro Liter Bier. Gründe sind gestiegene Kosten, vor allem für Personal und Energie.

Tische in den acht Festzelten können direkt bei den Betreibern angefragt werden. Die Veranstaltungsgesellschaft empfiehlt Reservierungen besonders für Gruppen und für feste Termine.

Attraktionen und praktische Regeln

Auf dem Wasen stehen Dutzende Fahr- und Laufgeschäfte. Nach Angaben der Veranstalter gibt es mehr als zehn neue Attraktionen. Dazu zählen das Riesenrad „City Star“ und die „Wilde Maus XXL“. Die Achterbahn ist bis zu 23 Meter hoch und erreicht laut Veranstaltern Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde. Mit dabei sind außerdem eine Kinderachterbahn, der Freifall-Turm „Fortress Tower“, Geisterbahnen, Rutschen, Kettenflieger und Autoskooter.

Tiere dürfen nicht auf den Wasen mitgebracht werden. Ausgenommen sind Blindenhunde, die uneingeschränkt begleiten dürfen. Kartenzahlung ist in immer mehr Zelten und an Ständen möglich. Teilweise gilt ein Mindestbetrag. Auf dem Festgelände stehen außerdem mehrere Geldautomaten.

Zur Orientierung bietet die Webseite canstatter-wasen.de einen interaktiven Lageplan. Dort sind Festzelte, Imbisse, Marktstände, Süßwarenstände, Fahrgeschäfte, Neuheiten und Klassiker verzeichnet. Als Treffpunkte eignen sich außerdem das Riesenrad und die weithin sichtbare Fruchtsäule. [dpa/red]

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dpa content aus Ludwigshafen

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