Paprika-Dip zum Grillen: Salvitxada gelingt besonders aromatisch
- Die gegrillten Frühlingszwiebeln müssen nur noch in den katalanischen Paprika-Dip eingetunkt werden und in den Mund wandern - dann kann das Gaumenfeuerwerk starten.
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Salvitxada. Der katalanische Paprika-Dip bringt zu Grillgemüse, Lauch und Lamm eine kräftige, leicht rauchige Note auf den Teller. Entscheidend für den Geschmack ist das lange Rösten von Paprika, Tomaten und Knoblauch im Ofen, weil das Gemüse dabei süßer und aromatischer wird.
Traditionell wird die Sauce in Katalonien zu gegrillten Frühlingszwiebeln serviert, den sogenannten Calçots. Auch mit gegrilltem Lauch funktioniert sie gut. Mandeln sorgen für eine cremige Konsistenz und eine nussige Struktur, Rotweinessig bringt frische Säure. Wer es schärfer mag, kann rote Chili ergänzen.
Rösten sorgt für Tiefe und leichte Rauchnoten
Für sechs Portionen werden zwei rote Paprika, zwei Tomaten, acht Knoblauchzehen, 100 Gramm geschälte Mandeln, zwei Esslöffel Rotweinessig, zwei Esslöffel Olivenöl sowie Salz und Pfeffer benötigt. Optional kommen zwei rote Chili-Schoten dazu. Als Beilage passen drei Bund Lauchzwiebeln oder alternativ drei Stangen Lauch.
Paprika und Tomaten werden halbiert und von Stielansatz sowie bei der Paprika zusätzlich von den Kernen befreit. Die Knoblauchzehen garen mit Schale, gut verpackt in Alufolie oder in einem kleinen ofenfesten Gefäß. Bei 180 Grad Umluft backt das Gemüse rund eine Stunde, bis die Paprikahaut stellenweise schwarz wird.
Danach hilft ein feuchtes Küchentuch auf der Form, damit sich die Haut leichter ablösen lässt. Der Knoblauch wird aus der Schale gedrückt, Chili wird entkernt. Anschließend kommen Paprika, Tomaten, Knoblauch, Mandeln, Chili, Essig und Olivenöl in die Küchenmaschine und werden fein püriert. Mit Salz und Pfeffer wird die Sauce abgeschmeckt.
Besonders passend zu Frühlingszwiebeln und Lauch
Frühlingszwiebeln oder Lauch werden gewaschen, mit etwas Olivenöl eingerieben und auf dem Grill kurz scharf angebraten. Danach garen sie bei indirekter Hitze etwa fünf bis sieben Minuten weiter, je nachdem, ob eher bissfeste oder weiche Gemüsebeilagen gewünscht sind.
Zur Salvitxada passt laut Rezept ein spritziger Cava, weil er die Säure des Dips aufgreift. Wer lieber Rotwein trinkt, kann zu einem fruchtigen Garnacha greifen. So wird aus wenigen Zutaten ein vielseitiger Grillbegleiter mit viel Aroma. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |