Nordlichter: „Erinner mich an morgen“ zeigt eine Pflegerin am Limit
- "Erinner mich an Morgen" mit Karoline Eichhorn (HEDDA, l.), Friedrich Tiedtke (Regie und Buch, M.) und Stefanie Reinsperger (LEA und Buch, r.).
- Foto: NDR/Noa Siebler
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Nordlichter. Auf einer Demenzstation hilft Altenpflegerin Lea ihren Patienten und Patientinnen mit fantasievollen Rollenspielen, bis sie selbst den Boden unter den Füßen verliert. Genau darum dreht sich der neue „Nordlichter“-Spielfilm „Erinner mich an morgen“, für den in Niedersachsen gerade die Kameras laufen.
Lea, gespielt von Stefanie Reinsperger, gerät ins Wanken, als mit Hedda eine ungewöhnlich junge neue Patientin auf die Station kommt. Karoline Eichhorn spielt Hedda, und in Lea weckt sie Erinnerungen an ihre eigene Mutter, mit Folgen für Leas professionelle Grenzen.
Nordlichter: Darum geht es in „Erinner mich an morgen“
Die Geschichte zieht Lea immer tiefer in selbst erschaffene Wirklichkeiten, während ihr Umfeld die Gefahr erkennt. Ihre Chefin Sara, gespielt von Idil Üner, und ihr Kollege Samir, gespielt von Danilo Kamperidis, sorgen sich, doch Lea steigert sich weiter hinein, „bis sie nicht nur ihre Arbeit, sondern auch sich selbst zu verlieren droht“.
Produzentin Andrea Schütte von Tamtam Film dreht das Drama bis Mitte Mai in Visselhövede. Regisseur Friedrich Tiedtke aus Eckernförde führt Regie, und das Drehbuch entstand gemeinsam mit dem Hamburger Autor Manuel Ostwald, Tiedtke, Ida Åkerstrøm Knudsen und Reinsperger.
Auch hinter der Kamera steht ein klares Team: Christiane Buchmann übernimmt die Kamera, die Redaktion verantwortet Sabine Holtgreve vom NDR. Das Talentförderprogramm „Nordlichter“ richtet sich dabei an junge Filmschaffende, die moderne und eigenwillige norddeutsche Genre-Geschichten erzählen.
„Erinner mich an morgen“ läuft voraussichtlich im Herbst 2026 im NDR Fernsehen sowie in der ARD Mediathek. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |