Neue Musikpläne in Worms: Alice Merton will mehr Bühnenwerke
- Alice im Nibelungenland: Merton wurde 2017 mit dem Hit «No Roots» international bekannt. (Archivbild)
- Foto: Uwe Anspach/dpa
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Worms. Für Kulturinteressierte in der Region zeichnet sich ein neues Betätigungsfeld für Sängerin Alice Merton ab: Nach ihrem Engagement bei den Nibelungen-Festspielen in Worms kann sich die 32-Jährige gut vorstellen, künftig mehr Musik für Theater, Serien oder eine moderne Rock-Oper zu schreiben.
Die in Frankfurt am Main geborene Künstlerin sagte der Deutschen Presse-Agentur, in Worms sei für sie „eine Tür aufgestoßen“ worden. Für die Festspiele habe sie deutlich dramatischere Lieder schreiben können als bisher. Merton machte zugleich klar, dass sie für weitere Projekte offen ist.
Preis in Worms für den Soundtrack
Gemeinsam mit Gitarrist Alexander Wolfe hatte Merton für die Aufführung „Die Hunnenkönigin“ bei den Nibelungen-Festspielen den Soundtrack komponiert. Das Duo spielte die Musik am Rhein allabendlich live auf der Bühne. Dafür wurden beide mit dem Mario-Adorf-Preis ausgezeichnet.
Große Geschichten und große Gefühle
Nach ihren Worten wurde ihr in Worms erneut bewusst, wie viel eine Melodie erzählen könne, auch ohne Worte der Schauspieler. Gerade dieser erzählerische Aspekt reize sie. Merton bezeichnet sich als Opernfan und träumt von einer zeitgemäßen Form der Kunstgattung.
Sie könne sich eine Verbindung aus Rock, Pop, Jazz oder Soul mit großen Geschichten und großen Gefühlen vorstellen. Besonders gerne würde sie mit einem Autor eine Geschichte entwickeln und die Musik dazu schreiben. Merton hofft nach eigener Aussage, dass ihr Beitrag für ein Bühnenstück in Worms nicht der letzte dieser Art bleibt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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