Mehr Nachwuchs als erwartet: Berberaffen sorgen für Leben im Affenberg Salem

Der Tierpark am Bodensee feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag.  | Foto: Felix Kästle/dpa
  • Der Tierpark am Bodensee feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag.
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Salem. Besucher des Affenbergs am Bodensee können sich in dieser Saison auf besonders viel Nachwuchs freuen. Bereits drei Affenbabys sind im Jahr 2026 geboren worden. Insgesamt rechnet der Tierpark in Salem mit rund 15 Jungtieren.

Der Affenberg feiert in diesem Jahr zudem sein 50. Bestehen. Zum Jubiläum wurde der Eingangsbereich neu gestaltet. Der Weg in das Gelände führt nun durch eine große Felsengrotte.

Auf rund 20 Hektar Waldfläche leben in Salem frei laufende Berberaffen. Außerdem befindet sich auf dem Gelände nach Angaben des Parks die größte frei fliegende Storchenkolonie in Süddeutschland. Die Affenart steht auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur.

Besucher müssen Abstand zu den Tieren halten

Die Berberaffen sind Wildtiere. Besucher dürfen die Tiere deshalb nicht anfassen oder streicheln. Der Tierpark weist darauf hin, dass Affen Berührungen als Angriff deuten können und mit Kratzen oder Beißen reagieren.

Wichtige Regeln für Gäste im Park

  • Mindestens zwei Meter Abstand zu den Affen halten
  • Die Tiere nicht berühren oder streicheln
  • Füttern ist nicht erlaubt
  • Bei moderierten Fütterungen können Besucher das Verhalten beobachten

Fellpflege zeigt Freundschaft

Eine typische Beschäftigung der Berberaffen ist die gegenseitige Fellpflege. Dabei geht es weniger um Sauberkeit. Laut Tierpark dient das Verhalten vor allem dazu, soziale Bindungen zu stärken und Zuneigung zu zeigen.

Die Tiere stammen ursprünglich aus den Gebirgsregionen Marokkos und Algeriens. Das Klima am Bodensee ähnelt den Bedingungen ihrer Heimat. Deshalb können die Affen das ganze Jahr im Freien leben und zeigen ein Verhalten, das dem in freier Wildbahn sehr ähnlich ist. Die meisten Jungtiere kommen jedes Jahr im Frühjahr zur Welt. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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