Maultaschen-Spruch sorgt für Reaktion: Cem Özdemir nimmt Stuttgart in Schutz
- Özdemir ist erst seit ein paar Monaten Ministerpräsident.
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Stuttgart. Nach der Kritik von Popstar Nina Chuba an der Konzertstimmung in Stuttgart hält Ministerpräsident Cem Özdemir dagegen und verweist auf ganz andere Erfahrungen aus der Landeshauptstadt.
Chuba hatte Stuttgart nach einem Auftritt in ihrem Podcast als „lameste Crowd in Deutschland“ bezeichnet. Die Sängerin sagte, Fans in München gingen deutlich ausgelassener mit. Über Stuttgart spottete sie, vielleicht gebe es wegen des Kessels zu wenig Sauerstoff oder „die Maultaschen liegen quer im Magen“.
Özdemir widerspricht der Pauschalkritik
Özdemir sagte auf Nachfrage, er könne diese Einschätzung so pauschal nicht bestätigen. Er besuche seit Jahren Konzerte in Stuttgart. Erst am Vorabend von Dienstag, 7. Juli, habe er den Auftritt von Nick Cave bei den Jazz Open erlebt. Dort sei das Publikum sogar mehrfach für die gute Stimmung gelobt worden.
Auch bei Sportveranstaltungen erlebe er die Atmosphäre in Stuttgart immer wieder als besonders intensiv. Als Beispiele nannte der Grünen-Politiker die Untertürkheimer Kurve beim VfB Stuttgart sowie Handball und Frauenvolleyball.
Nina Chuba zählt zu den erfolgreichsten Popstars
Nina Chuba gehört zu den erfolgreichsten deutschen Popmusikerinnen ihrer Generation. Ihren großen Durchbruch schaffte die 27-Jährige 2022 mit „Wildberry Lillet“, einem der größten deutschsprachigen Hits des Jahres. Musikalisch verbindet sie Pop, Hip-Hop und Rap und ist für pointierte Texte und energiegeladene Live-Auftritte bekannt.
Zu Chubas Kessel-Theorie äußerte sich Özdemir nur mit einem Augenzwinkern. In Stuttgart sei es im Kessel eben oft ein paar Grad heißer. Wie sich das auswirke, müssten Wissenschaftler beantworten. Das liege außerhalb seines Fachgebiets. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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