Kässpätzle-Spieße mit Dip: Schwäbisches Fingerfood einfach selbst machen
- Perfekt als Fingerfood: Klassische Käsespätzle als Spieße reduziert. Sie müssen nur noch in den Sauerrahm gedippt werden.
- Foto: Tom Herion/ars vivendi/dpa-mag
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Kässpätzle-Spieße mit Dip. Aus einem schwäbischen Klassiker lässt sich mit wenig Zusatzaufwand ein handliches Fingerfood für Gäste oder den Abend mit Freunden machen. Das Rezept von Entertainment-Koch Rainer Klutsch zeigt, wie Kässpätzle nach dem Vorbild spanischer Tapas in Würfel geschnitten, angebraten und mit Sauerrahm-Dip serviert werden.
Die Grundlage ist ein etwas festerer Spätzleteig aus 200 Gramm Mehl, 2 Eiern, 125 Milliliter Wasser und 1 Teelöffel Salz. Nach dem Quellen wird der Teig kräftig gerührt, bis er Blasen wirft, dann portionsweise ins kochende Salzwasser geschabt.
Für die typische Kässpätzle-Masse kommen 200 Gramm 18 Monate gereifter Bergkäse und 100 Gramm 12 Monate gereifter Bergkäse dazu. Mit 2 Esslöffeln Butter und etwas Spätzlekochwasser entsteht in der Pfanne eine cremige Käsesauce, die später fest genug wird, um in Stücke geschnitten zu werden.
Erst kühlen, dann braten
Die fertigen Kässpätzle ruhen 2 bis 3 Stunden im Kühlschrank. Danach lässt sich die Masse in 3 bis 4 Zentimeter große Würfel schneiden. Diese werden rundherum in etwas Öl angebraten und bei 50 Grad im Backofen warmgehalten.
Der Dip bleibt schlicht und passt damit gut zur kräftigen Käsenote. Dafür werden 200 Gramm Sauerrahm etwa 10 Minuten in einem feinen Sieb abgetropft und mit gehacktem Knoblauch, frisch geriebener Muskatnuss, Meersalz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle verrührt.
So wird aus Kässpätzle ein Häppchen
Zum Servieren werden die gebratenen Kässpätzlewürfel aufgespießt und mit dem Sauerrahm-Dip gereicht.
- Spätzleteig aus Mehl, Eiern, Wasser und Salz anrühren.
- Spätzle kochen und kurz kalt abschrecken.
- Mit Butter, zwei Käsesorten und etwas Kochwasser cremig rühren.
- Masse in der Form kühlen und fest werden lassen.
- In Würfel schneiden, anbraten und aufspießen.
- Mit Sauerrahm-Dip servieren.
Das Rezept stammt aus dem Buch «Schwäbische Tapas» von Rainer Klutsch und zeigt, wie sich klassische Hausmannskost ohne große Umstellung als kleines Partygericht servieren lässt. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |