Hape Kerkeling: Horst Schlämmer zu spielen „wie eine Befreiung“
- Hape Kerkeling fühlt sich befreit, wenn er Kultfigur Horst Schlämmer spielt – im März 2026 startet der neue Kinofilm „Horst Schlämmer sucht das Glück“
- Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-mag
- hochgeladen von Stephanie Walter
Fernsehen. Hape Kerkeling (61) empfindet seine Rückkehr zur Kultfigur Horst Schlämmer, dem schmierigen Lokaljournalisten aus dem fiktiven Grevenbroicher Tagblatt, als wohltuend.
In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung sagte der Komiker auf die Frage, ob es mehr Spaß mache, Schlämmer zu spielen oder ihm zu widersprechen:
"Beides ist eine Form von Therapie! Ihn zu spielen ist wie eine Befreiung – man darf alles sagen, was man normalerweise nur denkt, während man gleichzeitig nach altem Kaffee und Kölnisch Wasser riecht."
Er ergänzte mit einem Augenzwinkern:
«Wenn ich Horst nicht innerlich Einhalt gebiete, fängt er an, meine Steuererklärung auf Bierdeckeln zu machen. Und das Finanzamt versteht da leider keinen Spaß.»
Neuer Schlämmer-Film startet im März 2026
Am 26. März 2026 kommt die Komödie „Horst Schlämmer sucht das Glück“ in die deutschen Kinos.
Darin will der stellvertretende Chefredakteur des „Grevenbroicher Tagblatts“ den Menschen im Land das Lächeln zurückbringen.
Regie führt Sven Unterwaldt, mit dabei sind unter anderem Tahnee Schaffarczyk und Meltem Kaptan.
Kerkeling schlüpfte erstmals Anfang der 2000er Jahre öffentlich in die Rolle des Horst Schlämmer. 2009 folgte der erste Kinofilm: „Horst Schlämmer – Isch kandidiere!“, in dem der kauzige Lokalredakteur Kanzler werden wollte.
„Horst ist absolut un-cancelbar.“
Auf die Frage, ob die Figur heute noch neu entstehen könnte, antwortete Kerkeling: "Horst ist absolut un-cancelbar."
Er verglich seine Kunstfigur mit einem alten Teppich: "Er passt farblich nirgendwo mehr rein, er riecht ein bisschen streng, aber wenn man ihn rauswirft, fehlt einem die Gemütlichkeit."
Magischer Moment im Trenchcoat
Für Kerkeling war das erneute Hineinschlüpfen in die Rolle einfach: "Sobald ich diesen Trenchcoat anziehe, passiert etwas Magisches. Mein Rücken krümmt sich automatisch um 30 Grad, mein Atem wird rasseliger und ich verspüre einen unbändigen Drang, jemanden 'Schätzelein' zu nennen." [dpa]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |
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