Außengastronomie wird teuer: In dieser Stadt kostet es am meisten
- Durchschnittlich beträgt die Terrassengebühr in den zehn betrachteten Städten 813 Euro. (Symbolbild)
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Trier. Außentische vor Restaurants können für Gastronomen teuer werden. In Trier fällt im Vergleich der zehn größten Städte in Rheinland Pfalz die höchste sogenannte Terrassengebühr an.
Das zeigt ein Vergleich des Bunds der Steuerzahler Rheinland Pfalz. Die Gebühr ist eine Sondernutzungsabgabe. Sie wird fällig, wenn Gastronomiebetriebe Tische und Stühle im öffentlichen Raum aufstellen und dort Gäste bewirten.
Trier liegt im Städtevergleich klar vorn
Für einen Musterbetrieb müssen Gastronomen in Trier laut Untersuchung 1.563 Euro zahlen. Damit liegt die Stadt deutlich an der Spitze. Dahinter folgen Speyer mit 1.375 Euro und Kaiserslautern mit 963 Euro.
Am günstigsten ist die Nutzung öffentlicher Flächen für Außengastronomie in Worms. Dort liegt die Gebühr laut Vergleich bei 250 Euro.
Vergleich basiert auf Musterterrasse
Der Bund der Steuerzahler hat für den Vergleich einen einheitlichen Beispielbetrieb zugrunde gelegt.
- Außenfläche von 25 Quadratmetern
- Lage in bester Innenstadtlage
- Nutzung während der Hauptsaison von Mai bis September
Im Durchschnitt zahlen Gastronomen in den zehn größten Städten des Landes für eine solche Terrasse 813 Euro pro Saison. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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