40 Jahre Welterbe: Triennale verwandelt Triers historische Orte in Kunstbühnen

Das Amphitheater wird bei der Rheinland-Pfalz Triennale auch zum Ausstellungsort. (Archivbild) | Foto: Harald Tittel/dpa
  • Das Amphitheater wird bei der Rheinland-Pfalz Triennale auch zum Ausstellungsort. (Archivbild)
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Trier. In Trier beginnt am Freitag, 24. April, ein neues großes Ausstellungsformat für zeitgenössische Kunst in Rheinland-Pfalz. Um 14 Uhr startet die erste Rheinland-Pfalz-Triennale. Bis Sonntag, 31. Mai, zeigt ein stadtweiter Parcours 53 künstlerische Positionen mit rund 150 Werken.

Die neue Triennale soll künftig alle drei Jahre stattfinden und jeweils an einem anderen Ort im Land ausgerichtet werden. Sie löst die bisherige Landeskunstschau ab und soll die Vielfalt der aktuellen Kunstszene in Rheinland-Pfalz sichtbarer machen.

Ausstellungen in Museen und im Stadtraum

Ein Teil der Werke ist in bekannten Kulturorten der Stadt zu sehen. Gleichzeitig werden auch historische Plätze und der öffentliche Raum einbezogen. Dazu gehören unter anderem:

  • Kunsthalle Trier
  • Rheinisches Landesmuseum Trier
  • Museum am Dom Trier
  • römische Baudenkmäler wie Amphitheater und Kaiserthermen

Die Einbindung antiker Schauplätze steht auch im Zusammenhang mit einem Jubiläum. Trier feiert 40 Jahre Unesco-Welterbe.

Jury wählt Künstler mit Bezug zu Rheinland-Pfalz

Das künstlerische Spektrum reicht von Installation, Malerei und Skulptur bis zu Fotografie, Video und Performance. Eine Jury wählte die Teilnehmer aus mehr als 500 Bewerbungen aus. Alle beteiligten Künstler haben einen direkten Bezug zu Rheinland-Pfalz.

Die Triennale versteht sich als Spiegel aktueller gesellschaftlicher Debatten. Themen der Werke sind unter anderem Glauben und Kapital, Fragen von Zeit und Identität sowie Veränderungen von Körperbildern und Lebensformen.

Workshops und Mitmachangebote geplant

Neben den Ausstellungen sind auch Workshops, Aktionen im Stadtraum und Mitmachangebote vorgesehen. Ziel ist es, möglichst viele Bevölkerungsgruppen einzubeziehen und einen Austausch zwischen Kunst, Stadtgeschichte und Gegenwart anzustoßen.

Veranstaltet wird die Rheinland-Pfalz-Triennale vom Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Rheinland-Pfalz im Auftrag und mit Unterstützung des Kulturministeriums des Landes. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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