Unterstützung für Früh- und Neugeborenenintensivstation in Ludwigshafen
5300 Euro Spende für Station Däumling

Chefarzt Privatdozent Dr. med. Ulrich Merz, Rita Metzger (Sozialmedizinische Nachsorge Marienkäfer), Stationsleitung Ursula Krupp (stehend), Eva Schäfer-Thiel (sitzend), Oberarzt Dr. med. Paul Köhler, Andreas Manthe (Sparda Bank Südwest) (von links).
  • Chefarzt Privatdozent Dr. med. Ulrich Merz, Rita Metzger (Sozialmedizinische Nachsorge Marienkäfer), Stationsleitung Ursula Krupp (stehend), Eva Schäfer-Thiel (sitzend), Oberarzt Dr. med. Paul Köhler, Andreas Manthe (Sparda Bank Südwest) (von links).
  • Foto: Katja Hein, St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus
  • hochgeladen von Wochenblatt Redaktion

Ludwigshafen. Große Freude auf der Früh- und Neugeborenenintensivstation im St. Marienkrankenhaus Ludwigshafen. Andreas Manthe von der Sparda-Bank Südwest, Mainz, war am Dienstag zu Besuch. Der Gewinnsparverein der Sparda-Bank, hier ist Manthe Vorsitzender, hat „Station Däumling“ mit einer Spende von 5300 Euro unterstützt. Er ist nicht alleine gekommen. Für das Team ist der Besuch von Eva Schäfer-Thiel und ihrer vor zweieinhalb Jahren hier betreuten Tochter mindestens ebenso wichtig. Voller Freude sind die Mediziner und Pflegenden über die großen Fortschritte, die ihre ehemalige kleine Patientin gemacht hat.

Fünf Stühle wurden von der Spende angeschafft. Stühle? Schon länger hatte das Team von Station Däumling den Wunsch für die Eltern neue Stühle anzuschaffen. Diese helfen beim Kangarooing – Eltern können auf den Stühlen Zeit mit ihrem Kind verbringen, es auf dem Arm halten, durch den Haut-zu-Haut Kontakt die Bindung stärken. Die Eltern spüren, wie es ist, ein Kind zu haben, es zu berühren und zu umsorgen.

Bis zum Kauf der neuen stabilen, bequemen und sehr formschönen Stühle mit Hilfe der Spende, gab es zwei sperrige Liegestühle auf der Station für diesen Zweck. Diese waren aber nicht besonders bequem und nahmen im ausgeklappten Zustand sehr viel Platz weg. Das war dann bei voll belegter Station, auf Däumling können nach Angeben des Teams bis zu 16 Frühgeborene und kranke Neugeborene betreut werden, oft sehr eng und nicht besonders angenehm für die Eltern und das Team.

Das hat Eva Schäfer-Thiel beobachtet, selbst erlebt und ist aktiv geworden. Ihr Cousin ist Mitarbeiter bei der Sparda-Bank. So kam der Kontakt zustande. Zusätzlich hat sie bei der Taufe ihrer Tochter bei den Gästen Geld gesammelt. „Wir freuen uns, dass wir das mit unterstützen können“, freut sich Manthe. „Das ist richtig gemütlich“, so Schäfer-Thiel beim persönlichen Test der Neuanschaffung zufrieden. Ihr sei es sehr wichtig, andere Eltern zu unterstützen, beschreibt sie ihre Motivation.

Die neuen Stühle wirken einladend, sind rollbar und haben eine Sitz- und eine Liegeposition. Sie sehen nicht nur gut aus und sind funktional, sie müssen gleichzeitig besondere Anforderungen der Hygiene erfüllen. All das bedeutete einen hohen Anschaffungspreis, so die Mitarbeiter aus dem St. Marienkrankenhaus. „Danke, dass wir die Eltern jetzt so unterstützen können. Aus Eigenmitteln wäre diese Anschaffung nicht möglich gewesen“, betont Chefarzt Privatdozent Dr. med. Ulrich Merz.

Die Spende wurde schon im vergangenen Jahr geleistet, jetzt hat es endlich mit dem persönlichen Besuch geklappt. Zusätzlich hat die Sparda-Bank eG die Anschaffung von Handys für die Sozialmedizinische Nachsorge Marienkäfer unterstützt, die Eltern und Kinder in der ersten Zeit zu Hause begleiten.

Im Perinatalzentrum im St. Marienkrankenhaus werden jährlich über 300 kranke Neugeborene und Frühgeborene, davon rund 40 unter 1500 Gramm, betreut. Ein wesentlicher Baustein ist die Versorgung der Kinder im Kontext der Familie. ps

Autor:

Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen

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