Staatssekretärin überreicht Förderbescheid für Ausbildungsbotschafter
Projekt „Ausbildungsbotschafter“ im Handwerk startet

Geschäftsbereichsleiterin Berufsbildung Rita Petry, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer der Pfalz Dr. Till Mischler, Staatssekretärin des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium Daniela Schmitt und Ausbildungsbotschafterin Elena Wafzig (von links)
  • Geschäftsbereichsleiterin Berufsbildung Rita Petry, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer der Pfalz Dr. Till Mischler, Staatssekretärin des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium Daniela Schmitt und Ausbildungsbotschafterin Elena Wafzig (von links)
  • Foto: HWK/Ellen Thum
  • hochgeladen von Frank Schäfer

HWK. Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer der Pfalz, Dr. Till Mischler, und Rita Petry, Geschäftsbereichsleiterin Berufsbildung, erhielten aus den Händen der Staatssekretärin des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums, Daniela Schmitt, den Förderbescheid für das neue Projekt „Ausbildungsbotschafter“.
Die Handwerkskammer setzt nach den Sommerferien sogenannte Ausbildungsbotschafter ein, um bei jungen Menschen für eine Ausbildung im Handwerk zu werben. Dabei handelt es sich um Auszubildende, Gesellen oder Jungmeister, die in Schulen oder bei Veranstaltungen von ihrem Werdegang berichten, um so Schülerinnen und Schüler für das Handwerk zu begeistern. Das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium unterstützt und fördert das Vorhaben.
„Der Einsatz der Auszubildenden für die Jugendlichen ist großartig. Junge Leute lassen sich von Gleichaltrigen am besten begeistern. Und wer kann besser Lust auf eine Ausbildung im Handwerk machen, als diejenigen, die selbst gerade eine solche absolvieren“, betonte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt. Mit den Ausbildungsbotschaftern realisieren Wirtschaftsministerium und Handwerkskammern einen weiteren Baustein zur Fachkräftesicherung im Handwerk. Schmitt lobte das Engagement der jugendlichen „Ausbildungsbotschafter“ und dankte den Handwerksunternehmen, die ihre Auszubildenden, Gesellen oder Jungmeister in dieser Zeit freistellen. „Auch die Unternehmen leisten damit einen wichti-gen Beitrag zur Fachkräftesicherung ihrer Branche“, so Schmitt.
Die Übergabe des Bescheides erfolgte am 5. Juli in den Räumen der Handwerkskammer in Kaiserslautern. Hauptgeschäftsführer Dr. Mischler erläutert das Ziel des Projektes: „Die Ausbildungsbotschafter berichten aus ihrer Berufspraxis und tragen die Leidenschaft für ihre Berufe in die Schulen: Handwerk ist modern, gleichzeitig zeitlos und hat sehr gute Zukunftsperspektiven. Dass die jungen Handwerkerinnen und Handwerker ungefähr im gleichen Alter wie die Schüler und somit nah an deren Lebenswelt sind, ermöglicht authentische Gespräche auf Augenhöhe.“
Mit dabei war die 22-jährige Elena Wafzig, die derzeit bei der Handwerkskammer eine Ausbildung zur Informationselektronikerin, Fachrichtung Geräte- und Systemtechnik absolviert. Die junge Frau ist im zweiten Ausbildungsjahr und eine von aktuell 14 Ausbildungsbotschaftern. In einem Zweibrücker Gymnasium warb sie bereits für eine Ausbildung im Handwerk: „Viele Jugendliche haben ein veraltetes Bild vom Handwerk. Deshalb ist es wichtig, dass wir als Auszubildende in die Schulen gehen und aus unserem beruflichen Alltag erzählen. Im Gespräch zeigen sich viele Schülerinnen und Schüler interessiert und erstaunt über die Vielfalt, die das Handwerk zu bieten hat“, so Elena Wafzig.ps

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