17 Kindertagesstätten aus dem Bistum Speyer mit Qualitätsbrief ausgezeichnet
Instrument zur Verbesserung und Reflexion der eigenen Arbeit

Symbolbild

 Speyer.  Die Mühe, die sich die Teams von 17 Kindertagesstätten im Bistum Speyer mehrere Jahre lang gemacht haben, zahlte sich jetzt aus. Am Dienstagabend konnten die Leiterinnen als Anerkennung für ihre Arbeit im Speyerer Qualitätsmanagement (SpeQM) die KTK-Qualitätsbriefe in der Kirche St. Mauritius in Blieskastel-Lautzkirchen entgegennehmen.

„Sie haben ein großes Ziel erreicht“, attestierte Generalvikar Andreas Sturm den Kita-Leiterinnen, die in Begleitung ihrer Stellvertreterinnen oder Qualitätsbeauftragten gekommen waren. Er wertete den Qualitätsbrief als ein Zeichen dafür, dass die Erzieherinnen in der Lage sind, „auf der Grundlage und im Einklang mit dem Leitbild, das sie sich selbst erarbeitet haben, den Alltag in der Einrichtung zu gestalten“. Kurz umriss Sturm die Idee hinter dem Qualitätsbrief: Primär geht es darum, den Einsatz für die Kinder zu optimieren. Gleichzeitig sollen das katholische Profil gestärkt und das Leitbild verlebendigt werden. Weiterhin ist eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung unabdingbar.

Der Generalvikar verhehlte nicht, dass die Kita-Teams in den zurückliegenden Jahren „so ziemlich alle Arbeitsweisen auf den Prüfstand stellen, alte Zöpfe abschneiden, Neues ausprobieren mussten“. Er zählte die fachlichen Auseinandersetzungen im Team, die Dokumentationspflichten und den Aufbau eines neuen Ablagesystems auf. Nicht zu vergessen die zehn zweitägigen Schulungen und die immer wieder notwendige Motivierung aller Beteiligten. An diesem Abend, meinte Sturm, werde „zurecht“ der Abschluss des Prozesses gefeiert. Doch dieser sei nicht das Ende, vielmehr der Startschuss, mit dem selbst erarbeiteten Instrumentarium die eigene Arbeit stetig zu reflektieren und zu verbessern.
Joachim Vatter, Leiter der Abteilung Kindertagesstätten im Bistum Speyer, sah durch SpeQM eine größere Nähe zwischen den Einrichtungen und den Trägern, aber auch zu allen Kolleginnen und Kollegen in der Diözese hergestellt. Prisca Forthofer, Referentin für Kindertagesstätten, stellte in ihrem Impuls einen Zusammenhang zwischen dem Aufbruch Abrahams und den Teams, die mit SpeQM einen neuen Weg beschritten. Wie Gott Abraham gesegnet habe, „sollen auch wir ein Segen sein für jedes Kind. Unsere Kitas sollen Segensorte werden“. Generalvikar Sturm überreichte jeder Kita-Leiterin den Qualitätsbrief, Kanzleidirektor Wolfgang Jochim ein Schild, das Besucher darauf hinweist, dass die Einrichtung zertifiziert ist.

Autor:

Heike Schwitalla aus Karlsruhe

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