Ausstellung vom 11. Oktober bis 6. November
Ein Museum feiert Geburtstag

Blick auf den Siebert-Platz vor der Westseite der Gewerbeschule zur Wormser Straße hin. Der Platz wurde 1899 nach dem Architekten des Schulbaus Max Siebert benannt. Heute ist dort der Hauteingang zur Sparkasse. Der Platz heißt heute Willy-Brandt-Platz.
  • Blick auf den Siebert-Platz vor der Westseite der Gewerbeschule zur Wormser Straße hin. Der Platz wurde 1899 nach dem Architekten des Schulbaus Max Siebert benannt. Heute ist dort der Hauteingang zur Sparkasse. Der Platz heißt heute Willy-Brandt-Platz.
  • Foto: unbekannter Fotograf um 1920
  • hochgeladen von Heike Schwitalla

Speyer. Ein Museum feiert sich selbst und gönnt sich eine kleine aber feine Ausstellung zur eigenen Geschichte.

So geplant zum 150. Geburtstag des Historischen Museums der Pfalz in Speyer, das 1869 gegründet wurde.
Die Sammlung vereinte damals die Objekte der Stadt Speyer, des Rheinkreises und des Historischen Vereins der Pfalz. Er in der Gegenwart entwickelte sich die internationale Ausrichtung des Museums, die man heute kennt.

Umzug an den heutigen Standort erst 1909

Über vierzig Jahre befand sich das Historische Museum der Pfalz im Obergeschoss des 1868 fertiggestellten Realgymnasiums am heutigen Willy-Brandt-Platz, wo 1865 die Reste des Augustinerklosters abgerissen wurden und jetzt das Gebäude der Sparkasse Vorderpfalz steht. Dort wird auch die Jubiläumsausstellung zur Museumsgeschichte zu sehen sein. In der Kundenhalle der Sparkasse werden dann acht Vitrinen und drei doppelseitige Stelltafeln an die Geburtsstunde des Historischen Museums der Pfalz erinnern. Historische Fotografien und Exponate aus dem historischen Zusammenhang der Gründerjahre ab 1869 stehen beispielhaft für den Beginn der Öffnung des Historischen Museums der Pfalz für die interessierte Öffentlichkeit.
Unter den ausgestellten Exponaten aus der Frühzeit des Museums sind besonders bemerkenswert der im Mai 1869 als erstes Exponat in die neuen Sammlungen aufgenommene Meteorit von Krähenberg und einige der Grundsteine des Augustinerklosters aus der Zeit um 1275.

Erst 1909 zog das Museum in den nach Plänen des Münchener Architekten Gabriel von Seidl neu geschaffenen Museumsbau am Domplatz um, wo es 1910 für das Publikum feierlich eröffnet wurde und bis heute Besucherscharen anzieht. Entstanden ist die Idee des Museum übrigens schon 1819 - und zwar als Sammlung römischer Steindenkmäler, die 1826 in die Antikenhalle beim Dom zog, dort aber schnell Platzprobleme bekam. Aus diesem Grund kam es dann zur Gründung des Museums 1869.

Die Ausstellung zum 150-jährigen Jubiläum des Museums will als Historisches Schlaglicht ganz bewusst an die Anfänge der musealen Einrichtung erinnern - an das Augustinerkloster, das Realgymnasium und an die frühen Sammlungen des Museums erinnern und kehr eben dafür an seinen Ursprungsort zurück. 

Weitere Informationen

Die Ausstellung ist von Freitag, 11. Oktober bis Donnerstag, 7. November, in der Sparkassen-Geschäftsstelle Speyer in der Wormser Straße 39 zu sehen.
Der Eintritt ist frei.

Autor:

Heike Schwitalla aus Bruchsal

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