"Ein Leben lang Neues" – Einladung zur Vernissage
- Mit beiden Händen zeichnen: Nicht nur viele der jüngsten Zeichnungen aus der Serie „Gesponnene Linien“ sind so entstanden
- Foto: F.M-H.
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Speyer. Die Städtische Galerie und der Kunstverein im Kulturhof Flachsgasse laden am Donnerstag, 30. April, zur Vernissage von Manuel Thomas' "Ein Leben lang Neues". Dabei ergänzt das Feuerbachhaus die Ausstellung durch Arbeiten des Künstlers, die sich auf Feuerbach und die Stadt Speyer beziehen.
"Ein Leben lang Neues" – Sonderausstellung zum 85. Geburtstag von Manuel Thomas
Am Donnerstag, 30. April, um 17 Uhr begrüßt Bürgermeister Prof. Dr. Alexander Schubert die Gäste und Dr. Karl B. Murr, Museumsleiter des tim – Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg, führt in die Ausstellung ein. Um 18.30 Uhr öffnet das Feuerbachhaus die Türen zur Ausstellung. Anlässlich der Ausstellung „Ein Leben lang Neues“ erscheint ein Begleitheft „Manuel Thomas, Zeichnungen, Collagen, Hinterglasbilder“, herausgegeben von Franziska Müller-Härlin, 64 Seiten, 52 Abbildungen mit erläuternden Texten und einem Essay von Karl Murr.
Die Stadt Speyer lädt Manuel Thomas anlässlich seines 85. Geburtstages zu einer großen Sonderausstellung in seine Heimatstadt ein. Präsentiert werden vielfältige Werkgruppen, darunter Zeichnungen, Aquarelle, Collagen, Druckgrafik und Hinterglasbilder. Gerade diese unterschiedlichen Techniken sind es, die den Künstler faszinieren, ihn nicht in einer Ausdrucksform verharren lassen, sondern bis heute drängen, „Ein Leben lang Neues“ umzusetzen. Darüber hinaus zeigt das Anselm Feuerbach-Haus seine assoziativen Arbeiten zu Feuerbach und zur Stadt Speyer.
Zentrales Thema im Werk von Manuel Thomas ist die religiöse Kunst
Der 1940 in Speyer geborene Maler, Zeichner und Schriftsteller Manuel Thomas studierte an den Kunstakademien in München und Mainz, verbunden mit dem Studium der Theologie, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Seinen ersten großen Ausstellungen 1965 und 1968 in München, bei Karin Hielscher, später bei Goltz, von Laar, Hartmann und Neumeister, folgten zahlreiche Präsentationen im In- und Ausland: in Rom als Stipendiat der Villa Massimo, in Paris, Bombay, und Rio de Janeiro, in Irland und in Goethe-Instituten in Peru und Argentinien, oft begleitet von Lesungen seiner Texte und Gedichte. Die Ausstellung zeichnet die vielfältigen und teils sehr unterschiedlichen Wege seiner künstlerischen Entwicklung nach – stets inspiriert von Reisen und der reichen Imagination des vielfach ausgezeichneten Künstlers und Dichters.
Zeichnung ist ein zentrales Element seines Werks. Er arbeitet mit Linien in Zeichnung, Radierung und Aquatinta. Aquarelle von Blumen und Landschaften entstehen unter Nutzung der Eigenschaften des Wassers. In neueren Arbeiten werden die Zeichnungen dichter. Seit langem beschäftigt er sich mit Hinterglasmalerei sowie mit abstrakten Arbeiten und Collagen, zuletzt auch in räumlicher Form.
Ein zentrales Thema im Werk von Manuel Thomas, dessen Arbeiten sich in öffentlichen und privaten Sammlungen befinden, ist die religiöse Kunst: im Umkreis dieser Ausstellung zu sehen in den großen Auftragswerken für die Chorwand in St. Peter und Paul in Altrip, mit einem siebenteiligen Bildprogramm zur Schöpfung und ihrer Gefährdung, sowie für den Wandelaltar im Chor von St. Bonifatius in Limburgerhof.
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |
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