Rhein-Neckar Löwen: Im vorletzten Saisonheimspiel dem neuen Meister Magdeburg unterlegen – Letztes Heimspiel am 3. Juni gegen Hannover
- Löwenspieler Haukur Thrastarson setzt sich gegen Magdeburgs Magnus Saugstrup durch.
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Von Andreas Martin
Handball. Am drittletzten Spieltag in der Handball-Bundesliga hatten die Rhein-Neckar Löwen am Pfingstsonntag mit dem SC Magdeburg den frisch gebackenen deutschen Meister 2026 zum vorletzten Saisonheimspiel in der Mannheimer SAP Arena zu Gast. Das Team von SCM-Coach Bennet Wiegert hatte sich am Donnerstagabend mit einem 31:30‑Sieg gegen den Verfolger SG Flensburg-Handewitt zum vierten Mal den Titel des deutschen Handballmeisters gesichert. Das Spiel gegen den neuen Titelträger aus Magdeburg wollten am Pfingstsonntag 10582 Zuschauer sehen. Diese sahen schließlich den nächsten SCM-Sieg, denn die Rhein-Neckar Löwen mussten sich den Gästen aus Sachsen-Anhalt mit 30:33 (13:17) geschlagen geben. Bei nur noch zwei verbleibenden Bundesligaspielen, von denen das nächste erst am Mittwoch, dem 3. Juni (19 Uhr), in der Mannheimer SAP Arena gegen die TSV Hannover-Burgdorf steigt, was auch das letzte Saisonheimspiel darstellt, und dem letzten Ligaspiel am 7. Juni (15 Uhr) beim VfL Gummersbach, sind die Chancen des Teams von Löwen-Cheftrainer Maik Machulla auf einen Europapokalplatz jetzt sehr begrenzt.
Thrastarson bleibt bis 2028 ein Löwe
Gutes konnten die Badener allerdings zwei Tage vor dem vorletzten Heimspiel gegen den SC Magdeburg vermelden. So hat der isländische Nationalspieler Haukur Thrastarson seinen Vertrag bei den Rhein-Neckar Löwen bis 2028 verlängert. Thrastarson ist aktuell der beste Torschütze der Löwen und er war auch am Pfingstsonntag gegen den SCM mit sechs Treffern erfolgreich. Mehr Tore als der Isländer erzielte allerdings der Schwede Edwin Aspenbäck gegen den neuen deutschen Handballmeister, der gegen die Magdeburger gleich siebenmal traf und dabei nur einen Fehlwurf hatte. Aspenbäck erzielte im Pfingstduell gegen den SCM das erste Tor für die Badener, als er zum 1:1 ausglich. Aspenbäck war es dann auch, der auf 4:4 stellte, aber danach brachte mit Albin Lagergren ein ehemaliger Löwen-Spieler die Gäste mit 5:4 in Führung. Von 2020 bis 2023 hatte Lagergren selbst das Trikot der Badener getragen. Lagergrens schwedischer Landsmann Aspenbäck brachte die Gastgeber zwischenzeitlich zwar wieder auf 9:10 heran, aber der Meister erreichte die Halbzeitpause beim Stand von 13:17 aus Löwensicht mit vier Toren Vorsprung. Nach der Pause baute der Meister 2026 diesen Vorsprung durch Gisli Thorgeir Kristjansson sogar bis auf 16:22 aus, ehe Gino Steenaerts, David Móré, Dani Baijens und Aspenbäck die Hausherren bis auf 20:23 heranbrachten. Als SCM-Torwart Matej Mandic aus der eigenen Hälfte die Treffer Nummer 29 und 30 für die Gäste erzielte, als er in den zu diesem Zeitpunkt verwaisten Kasten der Löwen traf, war beim Stand von 24:30 letztlich klar, dass die zwei Punkte für den Sieg am Pfingstsonntag nach Magdeburg wandern. Baijens konnte das Machulla-Team allerdings noch einmal bis auf 30:32 heranbringen, aber den Schlusspunkt der Partie setzte wiederum SCM-Torwart Mandic, der mit seinem dritten Treffer ins leere Löwen-Tor den 33:30-Sieg der Magdeburger sicherstellte. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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