Noch nicht Schluss? Für die Adler ging zwei Mal in die Verlängerung

Mannheims Kristian Reichel jubelt nach dem Siegtor
beim Spiel in der Penny DEL, Nuernberg Ice Tigers - Adler Mannheim | Foto: Eiblmaier/PIX-Sportfotos
  • Mannheims Kristian Reichel jubelt nach dem Siegtor
    beim Spiel in der Penny DEL, Nuernberg Ice Tigers - Adler Mannheim
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Eishockey. Nach 60 Spielminuten war in den vergangenen beiden Begegnungen für die Adler Mannheim in der DEL noch nicht Schluss, denn sowohl beim Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg als auch bei der Partie in Nürnberg ging es in die Verlängerung.

Während man sich am Freitagabend (24. Februar) vor den 12495 Zuschauern in der SAP Arena nach dem 3:4 nach Verlängerung gegen die Grizzlys bei den Adlern nur über einen Punkt freuen durfte, waren es nach dem 2:1-Sieg nach Verlängerung bei den Nürnberg Ice Tigers deren zwei. „Dass wir in der Verlängerung verloren haben, war mein Fehler. Ich muss da wohl ein Memo übersehen haben, dass in der Overtime mit vier Spielern gespielt werden darf“, kam es nicht nur Adler-Cheftrainer Dallas Eakins so vor, dass der Wolfsburger Matt White in der Verlängerung bei seinem Siegtor nach gerade einmal 13 gespielten Sekunden von der Spielerbank der Grizzlys aufs Eis sprang, als seine drei Feldspielerkollegen alle noch auf dem Eis standen. Der Treffer für die Niedersachsen hatte allerdings Bestand.

Bereits vor dem Duell gegen die Wolfsburger war klar, dass sich die Wege von Connor Smith und den Adlern trennen, der mit einem Tryout-Vertrag ausgestattet einige Trainingseinheiten mit den Mannheimern absolvierte. Dieser Tryout-Vertrag wurde in beiderseitigem Einvernehmen gekündigt, hat der 30-jährige Stürmer doch mit dem AHL-Team der Charlotte Checkers einen neuen Club in seiner Heimat USA gefunden.

Treffer beim Debüt

Ein anderer Stürmer durfte dagegen am vergangenen Freitag erstmals das Adler-Trikot in einem DEL-Spiel überstreifen und bei seinem Adler-Debüt erzielte Austin Ortega auf Zuspiel von Adler-Kapitän Marc Michaelis den wichtigen 3:3-Ausgleich (53.), der dafür sorgte, dass gegen die Grizzlys zumindest ein Punkt in der Kurpfalz blieb. „Ich kannte die Atmosphäre hier ja schon, aber das war stets im Trikot der Auswärtsmannschaft. Jetzt mit dem Heimtrikot hier aufzulaufen war schon etwas Besonderes“, kannte Ortega Auftritte in Mannheim bisher nur im Trikot der DEL-Konkurrenten Berlin und München, der vom HC Slovan Bratislava aus der Slowaki zu den Adlern gewechselt ist.

Auf den 0:1-Rückstand gegen die Grizzlys hatten die Hausherren gut reagiert und Stefan Loibl und Yannick Proske hatten mit ihren Treffern sogar für eine 2:1-Führung gesorgt. „Im Moment fallen die Dinger auch einfach mal wieder rein“, freute sich Loibl, dass den Adlern auch das Scheibenglück wieder mehr hold ist, als es vor allem zwischen den Jahren der Fall war.

Jubel im Spiel gegen Nürnberg

Während es am Freitag (24. Februar) gegen Wolfsburg letztlich nur zu einem Punkt reichte, ließ Kristian Reichel die Adler in Nürnberg zwei Zähler bejubeln, als er in der Verlängerung nach 37 gespielten Sekunden die Vorlage von Marc Michaelis zum alles entscheidenden 2:1 (61.) nutzte. „Es ist ein tolles Gefühl, wenn man das Siegtor erzielt, gerade nach so einem Spiel mit vielen Höhen und Tiefen“, freute sich der 26-jährige Stürmer über seinen Treffer in der Overtime.

Die Begegnung in Nürnberg hatte zunächst aber so gar nicht nach dem Geschmack der Blau-Weiß-Roten begonnen, denn schon nach 37 Sekunden erzielte Cole Maier das frühe 1:0 (1.) für die Gastgeber. Ryan MacInnis glich in der 14. Minute für die Adler zum 1:1 aus. Der Puck landete in den 60 Spielminuten noch einmal im Tor der Adler und zunächst gaben die Unparteiischen den Treffer von Jeremy McKenna auch. Nach Heranziehung des Videobeweises zählte das Nürnberger 2:1 in der 59. Minute aber doch nicht, weil William Graber Adler-Torwart Arno Tiefensee behindert haben soll. Eine Interpretation der Unparteiischen, bei der nicht jeder mitgehen wollte.

Nachdem das ursprünglich geplante Spiel in Bremerhaven wegen der dortigen Reparaturarbeiten an der Ammoniak-Leitung auf den 25. Februar (18.30 Uhr) verlegt wurde, hatten die Adler nun etwas Zeit sich auf die letzten beiden Spiele vor der Länderspielpause zu konzentrieren. So geht es für die Adler am Freitag, 31. Januar, 19.30 Uhr, zunächst zum Baden-Württemberg-Duell nach Schwenningen, bevor am Sonntag, 2. Februar, 14 Uhr, der Auftritt bei den Kölner Haien ansteht.

Die Jungadler Mannheim haben am Wochenende in der Top Division der U20 DNL zwei Heimspiele in der Nebenhalle Süd der SAP Arena. Dann ist am Samstag (16.45 Uhr) und Sonntag (11 Uhr) jeweils der ESV Kaufbeuren zu Gast. [va]

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