Deutlichen Testspielsiegen folgt mühevoller Erstrundensieg im DHB-Pokal – Bundesligastart am 30. August
- Löwe Edwin Aspenbäck (Nr. 78) im Zweikampf mit Finn Joneleit vom SV Salamander Kornwestheim.
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Von Andreas Martin
Handball. Update: Für die Rhein-Neckar Löwen begann am Sonntag mit dem Erstrundenspiel im DHB-Pokal beim Drittligisten SV Salamander Kornwestheim die Handballsaison 2026/2027, stellte das Spiel bei den Lurchis doch das erste Pflichtspiel der neuen Spielzeit dar. Die als Handball-Bundesligist klar favorisierten Löwen taten sich in Kornwestheim allerdings schwer und buchten mit einem vergleichsweise knappen 33:29 (18:15)-Erfolg die zweite Runde im DHB-Pokal. Die Schwaben machten es den Löwen nicht leicht und führten zwischenzeitlich sogar. So blieb die erste Halbzeit lange offen, ehe Haukur Thrastarson einen Siebenmeter zum 11:11-Ausgleich nutzte und dann die 12:11-Führung für die Badener nachlegte. Tim Nothdurft war es, der mit der Pausensirene zum 18:15 für die Löwen traf. Näher als auf drei Tore ließ der zweifache deutsche Handballmeister den Drittligisten dann auch in der zweiten Halbzeit nicht herankommen und letztlich setzte Edwin Aspenbäck mit dem 33:29 den Deckel auf diese Pokalpartie. In der Handball-Bundesliga geht es für das Team von Löwen-Trainer Maik Machulla am 30. August (16.30 Uhr) los, wenn man bei der TSV Hannover-Burgdorf antritt. Damit trifft Marius Steinhauser zum Ligastart gleich auf sein altes Team. Das erste Bundesligaheimspiel haben die Gelbhemden am Mittwoch, dem 2. September, wenn der VfL Gummersbach um 20 Uhr in der Mannheimer SAP Arena antritt.
Sieg beim Team von Andy Schmid
Den Feinschliff für die ersten Pflichtspiele haben sich die Badener im Vorfeld geholt, die auch ihre Testspiele Nummer vier und fünf gewannen. Am 19. August gastierten die Löwen in der Pilatus Arena im schweizerischen Kriens und dabei gab es nicht nur ein Wiedersehen mit Ex-Löwe Andy Schmid, der den HC Kriens-Luzern als Cheftrainer in der vergangenen Saison zum Meistertitel in der Schweiz führte. Im Löwen-Trikot kehrte der gebürtige Luzerner Gino Steenaerts zu seinem Heimatverein zurück, bei dem er noch einmal offiziell verabschiedet wurde, spielt er doch bereits seit Sommer 2025 für die Gelbhemden. Ohne den wegen Fußproblemen noch geschonten Jannik Kohlbacher brauchten die Löwen etwas um ins Spiel zu finden, schafften es aber bis zur Halbzeitpause mit 19:16 in Führung zu gehen. In der zweiten Halbzeit musste der Schweizer Meister dann abreißen lassen und das Machulla-Team fuhr in Kriens vor den Toren Luzerns einen klaren 38:27-Sieg ein, bei dem Aron Seesing mit sechs Treffern erfolgreichster Werfer des zweifachen deutschen Handballmeisters war.
Elvar Örn Jónsson wird 2027 ein Löwe
Bereits vor der Abreise in die Schweiz konnten die Löwen einen prominenten Neuzugang für die Spielzeit 2027/2028 vermelden. So stößt im Sommer 2027 der 28-jährige Isländer Elvar Örn Jónsson vom Deutschen Meister SC Magdeburg zu den Gelbhemden und erhält in Mannheim einen langfristigen Vertrag bis 2031. In ihrem letzten Testspiel kehrten die Rhein-Neckar Löwen am 21. August zu ihren Wurzeln zurück. Angesichts der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Handballabteilung der TSG Kronau, mit dem TSV Baden Östringen einer der beiden Gründungsvereine der Rhein-Neckar Löwen, empfing man in der Mehrzweckhalle in Kronau den siebenfachen österreichischen Meister HC Alpla Hard. Gegen die Vorarlberger gab sich das Machulla-Team keine Blöße, bei dem auch Jannik Kohlbacher erstmals wieder mitwirkte und zwei Tore erzielte. Am Ende stand gegen die Gäste vom Bodensee ein deutlicher 41:23 (17:10)-Sieg zu Buche, womit die Löwen vor dem Pokalspiel in Kornwestheim eine gelungene Generalprobe feierten. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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