Saison 2017/18 endet für die Adler Mannheim mit einer deutlichen Niederlage
Am Ende ohne Chance

Ein Bild mit Symbolcharakter: Adler-Torhüter Dennis Endras am Boden. Am Ende der Halbfinalserie hatten die Adler keine Chance mehr.
  • Ein Bild mit Symbolcharakter: Adler-Torhüter Dennis Endras am Boden. Am Ende der Halbfinalserie hatten die Adler keine Chance mehr.
  • Foto: Michael Ruffler
  • hochgeladen von Peter Engelhardt

 Eishockey. Jetzt heißt es für die Kurpfälzer Adlerfans wieder lange warten: Die Mannheimer Adler sind nach einer deutlichen 0:5-Niederlage am vergangenen Freitag im Halbfinale der DEL-Playoffs ausgeschieden.
Im Duell mit dem amtierenden Deutschen Meister EHC 80 Red Bull München war es im fünften Spiel die vierte Niederlage. Bereits nach der 3:6-Heimniederlage am vergangenen Mittwoch schien sich das Ende anzudeuten. Der 1:3-Rückstand in der Serie drei Spiele bedeutetet nun drei Spiele hintereinander gewinnen zu müssen. Und wie viel sich die Truppe um Trainer Bill Stewart auch vorgenommen hatte, spätestens nach dem 0:1-Rückstand nach bereits 45 Sekunden schien der auch letzte Wille gebrochen. Fortan standen die Adler im Olympia-Eisstadion auf verlorenem Posten. Am Ende hieß es 5:0 für Red Bull München und die Adler verließen mit hängenden Köpfen das Eis.
Aber nach der ersten Enttäuschung bleibt definitiv festzuhalten: Als Bill Stewart im Dezember zum zweiten Mal in seiner Karriere das Kommando hinter der Adler-Bank übernahm war an eine Halbfinal-Teilnahme nicht zu denken. Erst recht nicht in den ersten Tagen des neuen Jahres. Nach der O:5-Niederlage am 39. Spieltag bei den Kölner Haien geriet sogar die Teilnahme an den Pre-Playoffs ernsthaft in Gefahr. Doch Stewart gelang es die Mannschaft zu konsolidieren, mit aggressivem Spiel und einer gehörigen Portion kämpferischen Engagements spielte sich die Truppe bis Anfang März in die Playoffs. Nach dem Viertelfinale-Erfolg über den ERC Ingolstadt blühten bei manchem Fan schon wieder die Titelträume.
Doch schließlich und endlich kam es so wie es kommen musste und der Ausgang dieser Spielzeit ist durchaus gerecht. Eine Finalteilnahme oder gar ein Titeltriumph hätten eine Spielzeit kaschiert, die lange Zeit nicht wirklich gut war. Jahrelang bemühten sich die Adler-Verantwortlichen um die Dienste von Sean Simpson als Trainer. Doch die Beziehung und Bilanz Simpson und Adler war sportlich wie mental sehr überschaubar.
Für die nahe Zukunft hat man die Weichen nun neu gestellt. Bill Stewart wird sein Trainerdasein nach 23 Jahren beenden , den Adlern in anderer Funktion jedoch erhalten bleiben. Ex-Adler Pavel Gross als hauptverantwortlicher (als Spieler dreimal Meister mit Mannheim) und Mike Pellegrims (ebenfalls ein ehemaliger Adler) als Co-Trainer werden zukünftig in Mannheim sportlich das Sagen haben . Für drei Jahre hat der einstige Edeltechniker Pavel Gross in Mannheim unterschrieben. Man darf gespannt sein. Auch der Spielerkader wird sich verändern. Nur kurze Zeit nach der letzten Schlusssirene gab Christoph Ullmann seinen Abschied aus Mannheim bekannt. Auch bei Spielern wie Andrew Desjardins, Devin Setoguchi oder Kevin Maginot ist die Zukunft im Adler-Trikot ungewiss. In den nächsten Wochen werden sicherlich noch einige richtungsweisende Entscheidungen fallen. pe

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