Adler verlieren Krimi in München mit 3:4 nach Penaltyschießen – Der Meister kommt am Sonntag
- Max Calce verkürzt im DEL-Auftaktspiel in München für die Adler auf 3:2
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Von Andreas Martin
Eishockey. Im mit 10.796 Zuschauern ausverkauften Münchner SAP Garden mussten sich die Adler Mannheim am 18. September zum Auftakt in die Deutsche Eishockey Liga den Hausherren vom EHC Red Bull München erst nach Penaltyschießen mit 3:4 (0:1, 1:2, 2:0, 0:0, 0:1) geschlagen geben. Damit nahmen die Adler zumindest einen Punkt aus Bayern mit nach Hause. „Wir haben früh im Spiel einige Fehler gemacht, aber ich war stolz auf unsere Jungs, weil sie das getan haben, was es brauchte, um zurück ins Spiel zu kommen. Wir lernen jeden Abend unsere Lektionen und versuchen, es im nächsten Spiel besser zu machen“, hatte Adler-Sportmanager und -Cheftrainer Dallas Eakins ein enges Duell zwischen beiden Teams gesehen. Für die Adler steht am Sonntag (14 Uhr) in der Mannheimer SAP Arena schon das nächste Topspiel an. Dann kommt der Meister Eisbären Berlin zum ersten DEL-Saisonheimspiel des Vizemeisters aus Mannheim in die Kurpfalz. Danach geht es für die Adler Schlag auf Schlag, die schon am Dienstag (22. September, 19.30 Uhr) in Nürnberg antreten, bevor man am Freitag (25. September, 19.30 Uhr) Aufsteiger Krefeld in der SAP Arena zu Gast hat. Am Sonntag (27. September, 19 Uhr) müssen die Adler dann in Ingolstadt ran.
In München zweimal einen Rückstand gedreht
Beim DEL-Auftakt in München ließ Dominik Kahun die Gastgeber schon früh das 1:0 (7.) bejubeln, als der einst im Nachwuchs der Jungadler Mannheim beheimatete EHC-Stürmer im Duell zweier deutscher Nationalmannschaftskollegen Adler-Torwart Maximilian Franzreb überwand. Im zweiten Drittel gelang es den Adlern dann, aus einer doppelten Überzahl Kapital zu schlagen, als Nick Mattinen mit zwei Spielern mehr auf dem Eis per Schlagschuss EHC-Goalie Mathias Niederberger beim 1:1 (26.) das Nachsehen ließ. „Im ersten Drittel sind wir nicht so gut herausgekommen, haben uns nicht so um die Pucks gekümmert und fanden uns dann im Rückstand wieder. Im dritten Drittel sind wir aber gut zurückgekommen und im Shootout hätte es dann besser für uns laufen können“, befand Ausgleichstorschütze Mattinen zum Spiel. Nach Mattinens Ausgleich sah es für die Adler zwischenzeitlich allerdings gar nicht gut aus, als zunächst Moritz Warnecke zum 2:1 (34.) für München traf und Kahun mit einem Sololauf gar auf 3:1 (37.) für die „Roten Bullen“ stellte. Im dritten Drittel starteten die Adler dann aber die von Mattinen angesprochene Aufholjagd. Der erst 17-jährige Max Calce ließ die Adler den Anschlusstreffer zum 3:2 (48.) bejubeln und nur wenig später erzielte Adler-Verteidiger Jérémie Poirier mit seinem ersten DEL‑Tor den 3:3‑Ausgleich (51.). Letztlich endeten die 60 Spielminuten mit einem 3:3 und beide Teams hatten einen Punkt sicher. In der fünfminütigen Verlängerung fiel kein Tor und so musste das Penaltyschießen über den zweiten Punkt entscheiden. Den sicherte Chris DeSousa den Münchnern, der den entscheidenden Penalty zum 4:3-Sieg verwandelte. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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