Adler starten mit zwei Heimspielen in die europäische Königsklasse – Letzter Test geht verloren
- Adler-Stürmer Tom Kühnhackl (links) setzt sich gegen ZSC-Spieler Simon Knak durch.
- Foto: Kurz/PIX-Sportfotos
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Von Andreas Martin
Eishockey. Für die Adler Mannheim steht am Freitag, dem 4. September (19.30 Uhr), in der SAP Arena der Saisonauftakt ins Haus. Zwar dauert es für den deutschen Vizemeister noch bis zum 18. September (19.30 Uhr), bis die Deutsche Eishockey Liga (DEL) mit dem Auswärtsspiel in München wieder losgeht, aber am 4. September startet für die Adler bereits die Champions Hockey League (CHL). Dann tritt mit den Växjö Lakers um 19.30 Uhr ein Team aus der Svenska Hockeyligan, der höchsten schwedischen Eishockeyliga, zum Auftakt in die europäische Königsklasse in der Mannheimer SAP Arena an. Die Adler erwartet zum CHL-Auftakt sogar ein schwedisches Heimspieldoppelpack, denn am Sonntag, dem 6. September, gibt um 17 Uhr kein Geringerer als der schwedische Meister Skellefteå AIK seine Visitenkarte in der SAP Arena ab. Nach den Heimpartien gegen die beiden schwedischen Clubs stehen in der CHL für die Blau-Weiß-Roten noch vor dem DEL-Start zwei Auswärtsspiele an. So führt der Weg das Team von Adler-Sportmanager und -Cheftrainer Dallas Eakins am 11. September (20.15 Uhr) zunächst zum französischen Meister Bordeaux Boxers. Am 13. September (14 Uhr) schließt sich das Spiel beim Schweizer Titelträger HC Fribourg-Gottéron an, dessen Arena im Mai bei der IIHF Eishockeyweltmeisterschaft 2026 in der Schweiz einer der beiden Spielorte war.
Niederlage bei der Generalprobe in Zürich
Die Generalprobe für den CHL-Start haben die Adler allerdings verloren. In der Arena in Zürich, die kürzlich Hauptspielort der Eishockey-WM 2026 in der Schweiz war, mussten sich die Adler am Samstag den gastgebenden ZSC Lions letztlich mit 1:5 (0:1, 1:3, 0:1) klar geschlagen geben. Die ZSC Lions hatten an diesem Tag zur Saisoneröffnung geladen und 7077 Eishockeyfans waren diesem Ruf gefolgt. Die ZSC-Fans durften dabei das frühe 1:0 (3.) bejubeln, als Yannick Weber Adler-Torhüter Jake Hildebrand überwand. Das zweite Drittel sollte aus Sicht der Kurpfälzer auch nicht gut beginnen. So erhöhte Malte Strömwall zunächst für die Lions auf 2:0 (25.) und kaum mehr als eine Minute später ließ Willy Riedi das 3:0 (26.) folgen. Auf diesen Treffer hatte allerdings Adler-Stürmer Matthias Plachta eine rasche Antwort parat, als er ein Zuspiel von Luke Esposito nutzte, um auf 3:1 (26.) zu verkürzen. Sven Andrighetto stellte den alten Abstand mit dem 4:1 (29.) aber wieder her. In der 32. Minute kam dann Maximilian Franzreb für Jake Hildebrand ins Adler-Tor. Nachdem Mikko Lehtonen Brooks Macek regelwidrig eine Torchance verwehrt hatte, gab es einen Penalty für die Adler. Macek scheiterte mit dem Penalty-Strafschuss allerdings an ZSC-Torwart Simon Hrubec (38.). In einem von Strafzeiten geprägten Schlussdrittel erhöhte Jesper Frödén in Überzahl für die Schweizer noch auf 5:1 (49.). va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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