Adler Mannheim: Zach Solow ist Liebling der Saison 2025/2026 - Sieg gegen Schwenningen bringt Platz zwei
- Gruppenbild mit den drei Erstplatzierten bei der Wahl zum Liebling der Saison 2025/2026 mit Sieger Zach Solow (links), dem drittplatzierten Matthias Plachta (zweiter von rechts) und dem zweitplatzierten Nick Mattinen (rechts).
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Von Andreas Martin
Eishockey. Update: Am Sonntag wurde es in der Mannheimer SAP Arena noch einmal spannend, als sich am letzten Hauptrundenspieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die Adler Mannheim und die Schwenninger Wild Wings zum Baden-Württemberg-Duell auf dem Eis gegenüberstanden. Dieses ging mit 4:2 (1:0, 2:0, 1:2) an die Adler. Durch die Straubinger 3:6-Niederlage gegen Köln sicherten sich die Adler Hauptrundenplatz zwei. Die Mannheimer Kufencracks werden damit in der kommenden Saison international spielen, haben sie sich doch für die Champions Hockey League (CHL) qualifiziert. Auf ihren Gegner im DEL-Play-off-Viertelfinale müssen sie allerdings noch warten, da dieser in der jetzt anstehenden 1. Play-off-Runde ermittelt wird. Für das erste Play-off-Viertelfinalheimspiel der Adler am Mittwoch, dem 25. März (19 Uhr), sowie das dritte Spiel der „Best-of-seven“ -Viertelfinalserie am Sonntag, dem 29. März, in der SAP Arena beginnt der Kartenvorverkauf am Dienstag, dem 17. März, um 14 Uhr.
Solow freut sich Liebling der Saison zu sein
Vor dem Spiel gegen Schwenningen wurde der in der gemeinsamen Aktion des Wochenblatts und des Fanclubs Bully-Tor '82 von den Adler-Fans gewählte Liebling der Saison 2025/2026 geehrt, genauer gesagt die drei Erstplatzierten dieser Fanwahl, bei der insgesamt 3161 Stimmen abgegeben wurden. Auf Platz drei kam mit 318 Stimmen Matthias Plachta. Zweiter wurde Nick Mattinen mit 395 Stimmen. Um 13.42 Uhr überreichte Wochenblatt-Vertriebsleiter Tobias Ehrenberg dann unter dem Applaus der Fans den Siegerpokal an Zach Solow, der die Wahl zum Liebling der Saison mit 971 Stimmen für sich entschied. „Das ist schon etwas ganz Besonderes für mich. Du kommst hier in ein fremdes Land und einen fremden Club und bekommst von den Fans hier so viel Energie geschenkt, die ich auf dem Eis zurückzugeben versuche. Das hat mir vor dem Spiel nochmal einen richtigen Schub gegeben“, freute sich der US-Amerikaner Solow über diese ganz besondere Auszeichnung durch die Adler-Fans. Freuen durften sich aber auch Adler-Fans. So gewann Dietmar Groschopp als 1. Preis einen von Solow persönlich signierten Eishockeyschläger. Auch die achtjährige Pia Leiner gewann als 2. Preis einen signierten Schläger. Adler-Schal und Adler-Cap, und damit der 3. Preis, gingen an Ralph Zürker.
Zuvor kein Lohn in Berlin
In der mit 13 600 Zuschauern ausverkauften SAP Arena brachte Alexander Ehl die Adler, bei denen am Sonntag gegen die Wild Wings auch Tom Kühnhackl wieder zum Einsatz kam, mit 1:0 (4.) in Führung. Im zweiten Drittel erhöhte Yannick Proske auf 2:0 (21.). Matthias Plachta ließ das 3:0 (36.) folgen. Im Schlussdrittel erhöhte Maximilian Heim auf 4:0 (48.). Für die Schwenninger verkürzte Alexander Karachun mit zwei Toren (52. und 54.) noch auf 4:2. Den zweiten Platz hätten die Adler bereits am Freitagabend vor 14 200 Zuschauern in Berlin mit einer Niederlage nach Verlängerung oder Penaltyschießen zurückerobern können, da die zweitplatzierten Straubing Tigers bei ihrem Gastspiel in München mit sage und schreibe 1:10 untergingen! Allerdings war auch den Adlern nicht einmal ein Punkt vergönnt, musste man sich dem alten Rivalen Eisbären Berlin doch mit 4:2 (1:2, 2:0, 1:0) geschlagen geben. „Ich bin nicht unzufrieden mit unserem Spiel, denn ich glaube, wir haben gut gespielt. Manchmal findest du dich auch, wenn du gut spielst, mit einem 3:2-Rückstand im dritten Drittel wieder. Dann ist es schwierig, gegen ein ebenfalls gutes Team den Ausgleich zu machen oder in Führung zu gehen“, sah Adler-Cheftrainer Dallas Eakins nach der Niederlage auch nicht unbedingt das Scheibenglück auf Mannheimer Seite. Auf das 1:0 (7.) von Eisbären-Kapitän Kai Wissmann hatten die Adler eine schnelle Antwort parat, als Justin Schütz das 1:1 (9.) markierte. Kapitän Marc Michaelis ließ die Adler dann sogar das 2:1 (15.) bejubeln. Zu Beginn des zweiten Drittels erzielte Yannick Veilleux das 2:2 (24.) für die Berliner. In Überzahl legte Lester Lancaster zum 3:2 (38.) nach. Im Schlussdrittel hatte Adler-Torhüter Maximilian Franzreb sein Tor gerade erst für einen zusätzlichen Angreifer verlassen, da traf Marcel Noebels für die Eisbären zum 4:2 (58.) ins leere Mannheimer Tor. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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