Adler Mannheim: Sieg am Freitag in Schwenningen mit weiterem zu Null – Doch das Spitzenspiel in Köln geht verloren!
- Adler-Torwart Maximilian Franzreb war in Schwenningen nicht zu überwinden.
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Von Andreas Martin
Eishockey. Die Adler Mannheim hatten am Freitagabend mit einem 5:0-Sieg bei den Schwenninger Wild Wings ihre Erfolgsserie noch auf fünf Siege in Folge ausgebaut. Diese Serie endete aber am Sonntag, als die Adler durch eine knappe 4:5 (2:1, 1:3, 1:1)-Niederlage im Spitzenspiel bei den Kölner Haien auch ihre Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einbüßten. Der ERC Ingolstadt steht nun mit einem Zähler Vorsprung vor dem Team von Adler-Cheftrainer Dallas Eakins auf Platz eins. Vor den 18.600 Zuschauern in Köln brachten Dan Renouf (7.) und John Gilmour (14.) die Adler mit 2:0 in Führung. Der ehemalige Adler-Spieler Ryan MacInnis brachte die Haie auf 2:1 (15.) heran. Parker Tuomie (23.) und Juhani Tyrväinen (25.) drehten das Spiel für die Kölner auf 3:2. Nick Mattinen markierte das 3:3 (27.) für Mannheim, aber Patrick Russell brachte die Haie mit 4:3 (37.) erneut in Führung. Kris Bennett traf für die Adler zum 4:4 (45.), doch in der Schlussminute markierte Brady Austin mit dem 5:4 (60.) den Siegtreffer für Köln. Für die Adler geht es nun Schlag auf Schlag. Am Freitag, dem 19. Dezember (19.30 Uhr), steht in der SAP Arena das Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters an. Am Sonntag, dem 21. Dezember (14 Uhr), geht es nach Wolfsburg und am Dienstag, dem 23. Dezember (19.30 Uhr), sind die Eisbären Berlin zum „Spiel der leuchtenden Herzen“ in der SAP Arena zu Gast. Am zweiten Weihnachtsfeiertag (26.12.) geht es um 16.30 Uhr im letzten Heimspiel des Jahres in der SAP Arena gegen den ERC Ingolstadt. Der 28. Dezember (19 Uhr) führt die Adler nach Augsburg. Zum Jahresabschluss geht es am 30. Dezember (19.30 Uhr) für die Adler in Nürnberg zur Sache. Im neuen Jahr steht dann bereits am 2. Januar (19.30 Uhr) in der SAP Arena das Heimspiel gegen Dresden auf dem Programm.
Franzreb in Schwenningen nicht zu überwinden
Die Adler Mannheim hatten zuvor mit dem 5:0-Sieg in Schwenningen nicht nur das zweite von bisher drei Baden-Württemberg-Duellen gegen die Wild Wings gewonnen. In den letzten vier Spielen vor dem Auftritt am dritten Advent in Köln hatten die Adler auch kein Gegentor kassiert! In dreien dieser vier Spiele stand Maximilian Franzreb im Tor der Mannheimer, der auch am Freitagabend in Schwenningen seinen Kasten sauber hielt, aber am Sonntag in Köln den Adlern aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stand. „Das war heute mal ein Spiel, wo es im zweiten Drittel auch eins zu eins hätte stehen können. Dann ist es umso schöner, wenn man sich ein-, zweimal auszeichnen kann und wir das Momentum, das wir in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels nicht hatten, wiederbekommen“, gab sich Franzreb am Freitag nach seinem erneuten Zu-Null-Spiel bescheiden. „Ich bin wirklich sehr stolz darauf, was unsere Jungs ins Checken investieren. Sie sind erpicht darauf, zu checken und Schüsse zu blocken“, sah Adler-Coach Eakins dies als Schlüssel zum Sieg in Schwenningen. In Überzahl schoss Matthias Plachta die Adler vor den 5050 Zuschauern in der ausverkauften Helios Arena mit 1:0 (16.) in Führung. Im zweiten Drittel überstanden die Kurpfälzer eine Schwenninger Drangphase und Kristian Reichel (28.) und Leon Gawanke (31.) bauten die Führung auf 3:0 aus. In einem von Strafzeiten geprägten Schlussdrittel erhöhte John Gilmour zu Beginn auf 4:0 (43.) und in Überzahl besorgte Anthony Greco mit dem 5:0 (57.) den Schlusspunkt. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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