Adler Mannheim sichern sich Heimrecht bei Play-offs

Die Adler bejubeln gegen die Eisbären Berlin den 3:3-Ausgleich von Kristian Reichel (Zweiter von links). | Foto: Ruffler/PIX-Sportfotos
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Eishockey. Zwar haben die Adler Mannheim ihr letztes DEL-Hauptrundenspiel am Freitagabend vor den 13.600 Zuschauern in der SAP Arena gegen den Titelverteidiger Eisbären Berlin mit 4:5 (1:2, 3:1, 0:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen auf die knappste mögliche Weise verloren, doch der eine Zähler reichte den Blau-Weiß-Roten, um aus eigener Kraft Platz vier zu sichern.

„Wir wussten, dass uns ein Punkt für das Heimrecht reicht, daher haben wir, als die Berliner den Torhüter gezogen haben, bei Fünf gegen Sechs auch noch etwas ausprobiert. Das ging allerdings schief“, nutzte Adler-Cheftrainer Dallas Eakins hier buchstäblich die letzte Gelegenheit vor den Play-offs, die Fünf gegen Sechs-Situation nochmal unter Wettkampfbedingungen auszutesten, wobei Eisbären-Kapitän Kai Wissmann 22,9 Sekunden vor der Schlusssirene noch das späte 4:4 (60.) für die Gäste aus der Hauptstadt gelang, die nach torloser Verlängerung das Penaltyschießen durch den Treffer von Lean Bergmann (65.) für sich entschieden und zwei Punkte mit nach Berlin nahmen.
Trotz der knappen Heimniederlage gegen den alten Rivalen aus Berlin, waren die Adler-Fans mit dem Auftritt der Blau-Weiß-Roten absolut einverstanden, die großen Kampfgeist an den Tag legten und einen 1:3-Rückstand zwischenzeitlich in eine 4:3-Führung verwandelten. Lean Bergmann brachte die Eisbären mit 1:0 (4.) in Führung, aber John Gilmour gelang in Überzahl das 1:1 (15.). Noch im ersten Drittel brachte Eric Hördler die Berliner mit 2:1 (18.) nach vorne und als Leonhard Pföderl für die Eisbären auf 3:1 (25.) stellte, schienen die Hauptstädter schon auf der Siegerstraße zu sein. Kris Bennett (30.), Kristian Reichel (31.) und der gebürtige Berliner Leon Gawanke (39.) drehten die Partie aber auf 4:3 für die Adler, wobei Reichel und Gawanke in Überzahl trafen. „Natürlich hätten wir heute lieber auch gewonnen, aber solche Comebackqualitäten gegen ein Team wie Berlin zu zeigen, darauf kann es auch in den Play-offs ankommen“, blickte Adler-Stürmer Tom Kühnhackl schon auf das Play-off-Viertelfinale gegen den EHC Red Bull München ab diesem Sonntag voraus. „Man hat heute nochmal gesehen, wie sehr die Fans uns in der SAP Arena unterstützen. Auf diesen Heimvorteil setzten wir auch in der Serie gegen München“, ist Kühnhackl nicht entgangen, dass in der nun abgelaufenen regulären Saison in den vier Hauptrundenduellen zwischen Mannheim und München jeweils zweimal das Heimteam den Sieg bejubelte. Die Münchner haben zudem seit 2019 in Mannheim kein Spiel mehr gewonnen.
Das Heimrecht in der „Best of seven“-Play-off-Viertelfinalserie hätten die Adler allerdings auch ohne den einen Zähler gegen Berlin gebucht, denn der Konkurrent EHC Red Bull München kassierte seinerseits zum Hauptrundenabschluss eine 3:6-Niederlage bei den Straubing Tigers und lief mit drei Punkten Rückstand auf die Mannheimer auf Platz fünf ins Ziel ein. So haben die Adler ab dem 16. März im Play-off-Viertelfinale gegen den EHC Red Bull München den Heimvorteil. Die genauen Termine für die ersten vier Begegnungen der „Best of seven“-Serie stehen dabei schon fest. Am Sonntag, dem 16. März (14 Uhr) wird in der Mannheimer SAP Arena Spiel eins der Serie gegen München steigen, Spiel zwei findet am 19. März (19.30 Uhr) in München statt. Das dritte Viertelfinale wird am 21. März (19.30 Uhr) wieder in der Mannheimer SAP Arena gespielt und am 23. März (19 Uhr) steigt Spiel vier in München. Am 10. März um 12 Uhr hat bei den Adlern an allen bekannten Vorverkaufsstellen der Vorverkauf für die ersten beiden Play-off-Heimspiele in der SAP Arena begonnen. va


Gewinnspiel: Adler Mannheim Play-off gegen München

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Autor:

Andreas Martin aus Mannheim

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