Adler Mannheim: Heimniederlage gegen Nürnberg – 6:2-Sieg in Dresden
- Zweimal konnte Kris Bennett Nürnbergs Torwart Evan Fitzpatrick überwinden.
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Von Andreas Martin
Eishockey. Im drittletzten DEL-Heimspiel vor der Olympiapause, lief es für die Adler Mannheim gegen die Nürnberg Ice Tigers am Freitagabend nicht eben rund, denn letztlich musste man sich den Gästen aus Franken vor den 12.926 Zuschauern in der SAP Arena mit 2:4 geschlagen geben. Update: Am Sonntag stand das Spiel beim Schlusslicht Dresdner Eislöwen an, bei dem ein Sonderzug dafür sorgte, dass besonders viele Adler-Fans mit in die Elbmetropole reisten. Diese durften in Dresden einen nie gefährdeten 6:2-Sieg der Blau-Weiß-Roten bejubeln, mit dem sich die Adler Tabellenplatz zwei zurückholten. Nick Mattinen, Matthias Plachta, Max Heim, Justin Schütz (2) und Marc Michaelis trafen für die Mannheimer. Für die Adler geht es in den nächsten Tagen weiter Schlag auf Schlag, so steht bereits am Donnerstag, 22. Januar (19.30 Uhr), in der SAP Arena das nächste Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg an. Auch am Sonntag, 25. Januar (14 Uhr), ist die SAP Arena Schauplatz des Topspiels zwischen den Adlern Mannheim und dem EHC Red Bull München. Am Dienstag, 27. Januar (19.30 Uhr), müssen die Kurpfälzer im letzten Spiel vor der Olympiapause bei den Iserlohn Roosters im Sauerland ran. Dazu noch etwas Schwung mit in die Spielunterbrechung wegen der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo (6. bis 22. Februar) zu nehmen, war das Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers nicht angetan, doch vor dem Spiel gab es viel Gutes zu verkünden. So wurde zunächst Adler-Verteidiger Nick Mattinen als Spieler des Monats Dezember geehrt und aus der beim „Spiel der leuchtenden Herzen“ generierten Spendensumme von über 50.000 Euro erhielt anschließend Rosys Kids Corner, die Aktion für krebskranke Kinder, am Freitag einen Anteil von 35.000 Euro überreicht. Dass die Adler-Fans sich bei Weitem nicht nur beim „Spiel der leuchtenden Herzen“ für die gute Sache engagieren, zeigte sich in der ersten Drittelpause, als der Erlös des Wintermarktes in Höhe von 2500 Euro als Spende dem Förderverein der Palliativstation am Universitätsklinikum Mannheim übergeben wurde.
Proske und Gilmour bleiben Adler
Bereits in den Tagen zuvor hatte der DEL-Club aus Mannheim die Vertragsverlängerungen von Stürmer Yannick Proske und von Verteidiger John Gilmour verkündet, die den Adlern damit auch in der DEL-Spielzeit 2026/2027 erhalten bleiben. „Ich fühle mich in Mannheim wohl und es wird nächste Saison dann mein viertes Jahr bei den Adlern sein“, möchte Proske nun allerdings mit den Adlern erst einmal die aktuelle DEL-Saison 2025/2026 zu einem erfolgreichen Abschluss führen. Dafür werden die Blau-Weiß-Roten allerdings anders auftreten müssen, als sie es am Freitag gegen die Nürnberg Ice Tigers taten. „Wir sind ja eigentlich gut ins Spiel reingekommen, haben aber unsere Chancen nicht genutzt und bekommen dann das frühe 0:1“, bedauerte der 22-jährige Angreifer, dass Matthias Plachta in der ersten Minute nur den Torpfosten traf und er selbst knapp am Gästetor vorbeizielte (6.). „Wir haben über die 60 Minuten nicht konstant genug gespielt und müssen Wege finden, auch so ein Spiel zu gewinnen. Daraus werden wir unsere Schlüsse ziehen“, war sich Proske sicher, dass die Adler schon in Dresden wieder ein anderes Gesicht zeigen werden, die gegen die Franken letztlich nur zwei Treffer von Kris Bennett bejubeln durften. „Wir wollten viel zu oft durch den Mann spielen“, gefiel denn auch Adler-Cheftrainer und -Sportmanager Dallas Eakins insbesondere das Passspiel seiner Mannschaft nicht. Beim Ehrenbully vor dem offiziellen Spielbeginn durfte Steven Betz vom deutschen Para-Eishockey-Nationalteam ran. Der 32-jährige Verteidiger von den Waldbronn Huskies machte so darauf aufmerksam, dass vom 6. bis 15. März auch die Paralympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo steigen, an denen das deutsche Para-Eishockey-Team teilnimmt. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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