Adler Mannheim: Großes Faninteresse beim ersten öffentlichen Eistraining – Vorfreude bei Fohrler
- Das erste öffentliche Eistraining der Adler lockte sehr viele Fans in die Nebenhalle Süd.
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Von Andreas Martin
Eishockey. „Das waren ja noch mehr Fans, als im letzten Jahr“, rief sich Tobias Fohrler, der Verteidiger der Adler Mannheim, das Vorjahr in Erinnerung, als schon viele Adler-Fans zum ersten öffentlichen Eistraining des DEL-Clubs aus Mannheim am 5. August in die Nebenhalle Süd der SAP Arena gekommen waren. „Du gehst da raus zum Training und die Ränge sind voll, das ist schon ein besonderes Gefühl“, weiß der 29-Jährige, dass dies auch zeigt, dass die Fans in Mannheim richtig Lust auf Eishockey haben. Während die vielen Adler-Fans in der Trainingshalle bei den hochsommerlichen Temperaturen erstmals in der jetzt anlaufenden Spielzeit 2026/2027 wieder Eindrücke von ihren Lieblingen auf dem Eis sammeln durften, war es für Fohrler nicht die erste Einheit auf dem Eis. „Die Spieler die wie ich bereits zur Sommervorbereitung hier gewesen sind, konnten schon im Juli wieder aufs Eis, da hatten wir also schon einige Einheiten. Zusammen mit den neuen Spielern waren es jetzt diese Woche auch schon ein paar und man hat den Eindruck, dass sie charakterlich gut zu unserem Team passen“, weiß Fohrler dass in Sachen Teambuilding mit dem bevorstehenden Trainingslager im österreichischen Kitzbühel dies noch vertieft werden wird. Da der Stamm des Vizemeisterteams in der Quadratestadt geblieben ist, dürfte es sich denn auch für Adler-Headcoach und -Sportmanager Dallas Eakins als nicht allzu schwer erweisen, die sechs Neuen in die Mannschaft der Blau-Weiß-Roten zu integrieren. So hat Eakins bei den Neuverpflichtungen auch darauf geachtet, dass diese gerade auch charakterlich zum DEL-Club aus Mannheim passen. In Kitzbühel werden die Adler auch ihre ersten beiden Vorbereitungsspiele am 13. August (17 Uhr) und am 16. August (14 Uhr) bestreiten, wo der Gegner beide Male Graz 99ers heißen wird.
Fohrler hat den Spengler Cup schon gewonnen
Die nächsten Testspiele in der Schweiz werden für Fohrler dann schon etwas Besonderes sein. „Ich habe neun Jahre in der Schweiz gespielt und besitze neben dem deutschen ja auch noch den Schweizer Pass“, schätzt der 29-jährigen die Eidgenossenschaft sehr. „Meine letzte Station in der Schweiz war ja im Tessin und das Tessin ist mir da als Region schon sehr ans Herz gewachsen“, ruft sich der Verteidiger seine Zeit beim HC Ambri-Piotta in Erinnerung. „Ich habe bereits dreimal beim Spengler Cup mitgespielt und ihn einmal gewonnen“, strahlt Fohrler, wenn er an das renommierte Clubturnier über Weihnachten und Silvester (26. bis 31. Dezember) im schweizerischen Davos denkt, an dem die Adler in diesem Jahr erstmals seit elf Jahren wieder teilnehmen. Mit dem HC Ambri-Piotta war Fohrler jene dreimal beim Spengler Cup am Start. Dabei stemmten die Tessiner 2022 die Siegertrophäe in die Höhe. „Ich kann den Jungs, die das noch nicht miterlebt haben, nur sagen, der Spengler Cup ist ein außergewöhnliches Erlebnis“, schwärmt Fohrler, der sich aber nicht nur auf den Spengler Cup, sondern auch auf die CHL- und DEL-Saison riesig freut. Dafür wollen sich die Adler nach den Auftritten in Kitzbühel in der Schweiz den nächsten Schliff holen, wo sie im Rahmen des Herisau Classic am 20. August (19.30 Uhr) auf den HC Davos und am 21. August (19.30 Uhr) auf den tschechischen Club Rytiri Kladno treffen. Am 29. August (16 Uhr) sind die Adler zudem zum Testspiel bei den ZSC Lions in Zürich zu Gast. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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