Adler Mannheim: Frankfurt, Köln und Ingolstadt geschlagen – Nach Berlin und dann kommt Schwenningen!
- Kristian Reichel jubelt im Derby gegen Frankfurt nach seinem Tor zum 4:3-Sieg nach Verlängerung.
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Von Andreas Martin
Eishockey. Zum erhofften Derbysieg gegen die Löwen Frankfurt hat es für die Adler Mannheim in der DEL am 4. März vor den 12 121 Zuschauern in der SAP Arena gereicht. Beim 4:3 (1:0, 1:1, 1:2, 1:0) nach Verlängerung gab es aber nach der Olympia-Pause erneut keine drei Punkte für die Blau-Weiß-Roten, sondern nur deren zwei. Dies hatte zur Folge, dass die am Mittwoch in Bremerhaven mit 3:1 siegreichen Straubing Tigers in der DEL-Tabelle an den Adlern vorbeizogen, die nun mit einem Punkt weniger hinter den Niederbayern auf Platz drei stehen. Am Freitagabend begeisterten die Adler Mannheim in der mit 13 600 Zuschauern ausverkauften SAP Arena ihre Fans und besiegten die bereits als Hauptrundensieger feststehenden Kölner Haie mit 5:1 (1:0, 2:1, 2:0). Mit Justin Schütz schlug dabei der ehemalige Kölner gleich zweimal für die Adler zu, als er zunächst für das 1:0 (15.) und auch für das 3:1 (39.) verantwortlich zeichnete. „Ich glaube, das war bisher über die 60 Spielminuten unser bestes Spiel, das wir in dieser Saison gezeigt haben“, freute sich Doppeltorschütze Schütz, dass den Adlern nach der Olympia-Pause endlich der erste Sieg mit drei Punkten gelang. Mit Ryan MacInnis hatte ein ehemaliger Adler für die Domstädter die Führung von Schütz ausgeglichen (36.), aber Kris Bennett schlug zum 2:1 (39.) zurück und nur vierzehn Sekunden später erhöhte Schütz auf 3:1. Brendan O’Donnell (43.) und John Gilmour (45.) stellten im Schlussabschnitt den 5:1-Endstand her. Update: Am Sonntag fuhren die Adler durch die Tore von Nick Mattinen, Anthony Greco, Marc Michaelis und Kris Bennett beim ERC Ingolstadt einen 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)-Sieg ein. In den letzten beiden Hauptrundenspielen geht es für die Adler am kommenden Freitag (19.30 Uhr) nach Berlin und am Sonntag (14 Uhr) sind die Schwenninger Wild Wings in der SAP Arena zu Gast. Beim Heimspiel gegen die Wild Wings wird auch der Liebling der Saison 2025/2026 geehrt.
Liem, Felix und Ann-Catrin brauchen Hilfe
Das Spiel gegen die Kölner Haie stand auch im Zeichen einer Typisierungsaktion. So werden vom Verein Herzensmensch Rhein-Neckar e.V. dringend drei Stammzellenspender für den 2021 geborenen Liem, den erst sechs Monate alten Felix und Ann-Catrin gesucht, die alle an Leukämie erkrankt sind. Ann-Catrin wäre lieber bei ihrer 16 Monate alten Tochter und ihrem Mann, als die Tage im Krankenhaus verbringen zu müssen. Wer helfen möchte, findet weitere Informationen dazu unter https://herzensmensch-rn.de.
Reichel sorgt gegen Frankfurt für zwei Punkte
Gegen die Löwen Frankfurt sah es für das Team von Adler-Cheftrainer Dallas Eakins im Derby zunächst sogar nach drei Punkten aus. So hatte Zach Solow die Blau-Weiß-Roten in Überzahl mit 1:0 (14.) in Führung gebracht. Die Unparteiischen bemühten dabei lange den Videobeweis, ehe sie ihre Entscheidung auf dem Eis, dass es sich um ein Tor handelte, nach Ansicht der Bilder bestätigt sahen. Im zweiten Drittel ließ Nick Mattinen die Adler-Fans das 2:0 (26.) bejubeln, dessen Treffer nach Ansicht der Videobilder ebenfalls Bestand hatte, weil kein Torraumabseits vorlag. Das Cameron Brace die Frankfurter wenig später auf 2:1 (29.) heranbrachte, erschien spätestens, nachdem Anthony Greco zu Beginn des dritten Drittels eine doppelte Überzahl zum 3:1 (41.) nutzte, gar nicht so gravierend zu sein. Der Treffer von Brace sollte sich aber noch als wichtig erweisen, denn in der 46. Minute war es erneut eben jener Brace, der für die Hessen in Überzahl auf 3:2 verkürzte. Dennis Lobach machte mit dem Frankfurter 3:3 (57.) die drei Punkte für die Adler schließlich zunichte, denn beim Stand von 3:3 nach 60 Minuten hatten beide Teams je einen Punkt sicher. Den zweiten noch zu vergebenden Zähler sicherte dann Kristian Reichel den Adlern, als er in der Verlängerung zum 4:3 (63.) traf. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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