Adler Mannheim: Brendan O’Donnell gab sein Debüt im Adler-Trikot
- Brendan O‘Donnell bei seinem Adler-Debüt gegen Iserlohn.
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Von Andreas Martin
Eishockey. Den 19. Dezember 2025 wird Brendan O’Donnell wohl so schnell nicht vergessen, gab er an diesem Tag doch beim 5:3-Heimsieg gegen die Iserlohn Roosters vor den 12.512 Zuschauern in der SAP Arena sein Debüt im Trikot der Adler Mannheim. In die Torschützenliste trug sich der 33 Jahre alte kanadische Stürmer beim Sieg über die Sauerländer zwar nicht ein, aber das war an diesem Tag auch nicht unbedingt seine Rolle. So sollte der Kanadier mit seiner Physis die Gegenspieler unter Druck setzen, was er durchaus auch tat. Im dritten Drittel musste O’Donnell dann auch einmal auf der Strafbank Platz nehmen. „Da wäre ich fast auf die falsche Strafbank herausgefahren“, berichtet der Stürmer mit einem Schmunzeln. Schließlich war er in den letzten vier DEL-Spielzeiten mit der Düsseldorfer EG in der SAP Arena zu Gast. Eine gewisse Nervosität konnte der Kanadier vor dem Betreten des Eises denn auch nicht leugnen. „Du kommst in ein Team, bei dem es richtig gut läuft, und hast selbst bisher in dieser Saison nicht so viel Eiszeit gehabt. Da geht es in den ersten Minuten erstmal darum, wieder ins Spiel hineinzufinden. Da ist es natürlich gut zu spüren, dass die Fans einen unterstützen“, hatte O’Donnell nach der vergangenen Saison zunächst beim tschechischen Extraligisten HC Kometa Brno angeheuert. „Es ist gut, mit meiner Frau und den Kindern wieder in Deutschland zu sein“, hat der Nordamerikaner mit seiner Familie in Mannheim schon Anschluss gefunden. „Brendan hat in einer für ihn ungewohnten Rolle gespielt und das hat er gut gemacht“, lobte Adler-Cheftrainer und -Sportmanager Dallas Eakins den Adler-Neuzugang, der wegen der langwierigen Verletzung von Tom Kühnhackl in die Aufstellung der Blau-Weiß-Roten rückte. „Unser Start in dieses Spiel war nicht optimal, aber wir haben es geschafft, das Spiel zu drehen“, machte Adler-Verteidiger Tobias Fohrler keinen Hehl daraus, dass man gegen die Roosters nach dem ersten Drittel nicht mit 1:2 hinten liegen wollte. „In Wolfsburg wird das am Sonntag auch kein einfaches Spiel“, bestätigte sich diese Annahme Fohrlers am 4. Adventssonntag, denn bei den Niedersachsen erwischten die Kufencracks aus Mannheim keinen guten Tag. So reichten die Tore von Kris Bennett und Anthony Greco nicht, um die 2:5-Niederlage in Wolfsburg zu verhindern.
Langes Nachgrübeln war danach allerdings nicht angesagt, steigt doch schon am 23. Dezember in der SAP Arena „Das Spiel der leuchtenden Herzen“ gegen die Eisbären Berlin und am 26. Dezember ist der ERC Ingolstadt in Mannheim zu Gast. In den letzten Spielen des Jahres 2025 geht es am 28. Dezember in Augsburg und am 30. Dezember in Nürnberg zur Sache (alle vier Spiele nach Redaktionsschluss). Am 2. Januar (19.30 Uhr) empfangen die Adler Mannheim zum Auftakt ins Jahr 2026 die Dresdner Eislöwen in der SAP Arena und am 4. Januar (16.30 Uhr/live auf DF1) geht es für die Adler nach München. Am Dienstag, dem 6. Januar (19.30 Uhr), treten die Kurpfälzer dann bei den Straubing Tigers an. Es folgt am 9. Januar (19.30 Uhr) das stets spannungsgeladene Derby bei den Löwen Frankfurt. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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