Spatenstich für neues Wohn- und Kita-Projekt in Mannheim
- In Mannheim-Neckarau entsteht bis 2027 das Projekt „Jung und Alt am See“ mit 33 Wohnungen für Betreutes Wohnen und einer neuen Kita. Die Stadt Mannheim fördert den Bau der Kindertagesstätte mit 3,4 Millionen Euro.
- Foto: Stadt Mannheim
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Mannheim. Im Stadtteil Neckarau hat der Bau für ein neues generationenübergreifendes Wohnprojekt begonnen. Bis Herbst 2027 entstehen am Stollenwörthweiher Wohnungen für Seniorinnen und Senioren sowie eine neue Kindertagesstätte.
Projekt verbindet Wohnen und Kinderbetreuung
Mit einem symbolischen Spatenstich startete die Theodor-Fliedner-Stiftung das Projekt „Jung und Alt am See“. Auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Alberichstraße 100 bis 102 werden 33 Wohnungen für Betreutes Wohnen und eine siebengruppige Kindertagesstätte gebaut. Wie die Stadt Mannheim mitteilt, soll das Bauvorhaben im ersten Quartal 2026 beginnen.
3,4 Millionen Euro Förderung für die Kita
Die Stadt unterstützt den Bau der Kita mit rund 3,4 Millionen Euro aus dem aktuellen Haushalt. Die Einrichtung wird ganztägige Betreuung anbieten und von einem gemeinnützigen Träger betrieben. Die Grundrisse sind flexibel geplant, sodass sie je nach Bedarf für Krippen- oder Kindergartengruppen genutzt werden können.
Selbständig wohnen bis ins hohe Alter
Geplant sind barrierefreie Mietwohnungen mit ein bis vier Zimmern und Wohnflächen zwischen 45 und 95 Quadratmetern. Ergänzt wird das Angebot durch einen Servicevertrag, dessen Leistungen sich an den individuellen Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner orientieren. Das Umfeld rund um den Stollenwörthweiher bietet laut Stiftung eine hohe Wohn- und Freizeitqualität.
Nachhaltige Bauweise und Rücksicht auf Natur
Zwei L-förmige Baukörper trennen die Bereiche für Wohnen und Kita, ermöglichen aber durch einen gemeinsamen Innenhof Begegnungen zwischen den Generationen. Gleichzeitig sind geschützte Rückzugs- und Spielbereiche vorgesehen. Das Gebäude erfüllt ökologische Vorgaben wie Dach- und Fassadenbegrünung sowie die Nutzung erneuerbarer Energien. Der vorhandene Baumbestand soll weitgehend erhalten bleiben, notwendige Fällungen werden ausgeglichen.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |